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Kategorie: Subwoofer (Home)
20.10.2015

Einzeltest: Sumiko S.9

Drucksache

13844

Subwoofer im Heimkino sind der Spaßfaktor überhaupt. Mit ihnen lässt sich körperlich spürbarer Tiefbass erzeugen, der für den richtigen Kick sorgt.

Dabei können leistungsstarke Subwoofer sogar richtig hübsch sein, wie der Sumiko S.9 eindrucksvoll beweist.Sumiko gehört seit Jahrzehnten zu den renommiertesten Herstellern von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler. Seit rund einem Jahr werden auch Subwoofer unter dem Label Sumiko in Deutschland vertrieben. Schützenhilfe bei der Entwicklung, Konstruktion und Fertigung erhält Sumiko von keinem geringeren als Sonus Faber, der italienischen Lautsprechermarke mit den wohl am besten verarbeiteten High-End-Lautsprechern der Welt. Tatsächlich sieht man auf den ersten Blick den Einfluss der italienischen Lautsprecher- Manufaktur in jedem Detail der Sumiko-Subwoofer. Sei es die elegante, kubische Form des S.9, sei es die exzellente Qualität der Hochglanzlackierung oder nette kleine Details wie die vier verchromten Metallfüße des Sumiko-Bassisten. Unser Testmuster ist wahlweise in hochglanzschwarzer Klavierlack-Ausführung oder alternativ in Hochglanzweiß erhältlich, dazu sorgt ein Firmenlogo auf der Subwoofer-Oberseite für kleine optische Akzente – beim Betrieb der Subwoofer leuchten diese ins Holz eingelassenen Logos sogar dezent, sehr edel! 

Sumiko S.9


Neben den rein optischen Einflüssen beherbergt der Sumiko-Woofer ebenfalls das akustische Know-how von Sonus Faber. Das eingesetzte Bass-Chassis ist daher von der besonders langhubigen Sorte und verkraftet extreme Pegel und Auslenkungen mit Leichtigkeit, auch wurde bei Membranaufbau und Dimensionierung des Magnetantriebs auf die langjährige Erfahrung von Sonus Faber zurückgegriffen. 

Technologie


Im großen S.9-Gehäuse (36 x 41 x 42 cm) stecken eine 350 Watt starke Endstufe und ein Tieftonchassis mit 210-mm-Membran in Frontfire-Anordnung. Dazu wurde anstelle einer Bassreflexöffnung ein weiteres 210-mm-Chassis als Passivmembran an der Gehäuseunterseite eingesetzt, so dass auch bei extremen Pegeln keine Strömungsgeräusche aus den sonst übliche Reflexports auftreten können. Das große Volumen und die erweiterte Membranfläche machen sich dabei im Labor in einer unteren Grenzfrequenz von 30 Hertz(!) und einem Maximalpegel von weit über 110 dB bemerkbar. Werte, die mit deutlich größeren Woofern locker mithalten können, dabei ist der S.9 immer noch durchaus handlich und lässt sich prima in den Wohnraum integrieren. Im Hörtest liefert der S.9 bei dynamischem Filmmaterial wie „Mad Max – Fury Road“ eine erstklassige Vorstellung: Sehr präzise, satt und tief reichend untermauert er das actionreiche Filmgeschehen auf eindrucksvolle Weise, selbst in unserem im Tiefton gut bedämpften 40 qm großen Test-Heimkino kommt der Sumiko S.9 auch bei höheren Lautstärken sehr gut zur Geltung.

Fazit

So schön können Subwoofer sein: Sumikos Aktiv-Subwoofer S.9 belegt eindrucksvoll, dass perfekte Lackierung, elegante Form und exquisite Verarbeitung aus einem Subwoofer ein echtes Schmuckstück machen können. Dazu liefert der S.9 eine exzellente Klangqualität. Dank ausreichend großer Membranfläche und hoher Verstärkerleistung bietet der Sumiko S.9 enorme Pegelreserven und ist ein echtes Highlight selbst für größere Räume. 

Preis: um 1000 Euro

Sumiko S.9

Spitzenklasse

5.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Garantie (in Jahre)
Vertrieb Audio Reference, Hamburg 
Telefon 040 53320359 
Internet www.audio-reference.de 
Ausführungen Hochglanz Schwarz, Weiß 
Abmessungen (B x H x T in mm) 355/405/411 
Bauart geschlossen 
Prinzip Downfire 
Gewicht (in Kg) 26.4 
Leistung (laut Hersteller) (in Watt) 350 
Membrandurchmesser (in mm) 2 x 210 
Pegel Line / LFE 
Trennfrequenz 30- 120 Hz 
Phase 0°/180° 
Niederpegelein-/ausgänge Neutrik / – 
Hochpegelein-/ausgang 1 x Line, 1 x LFE / – 
Automatisch Ein/Aus Ja 
+ exzellente Verarbeitung 
+ präzise Wiedergabe 
Preis/Leistung hervorragend 
Klasse Spitzenklasse 
Testurteil überragend 

Bewertung

 
Klang 70% :
Präzision 20%
Pegelfestigkeit 20%
Dynamik 15%
Physische Wirkung 15%
Labor 10% :
Frequenzgang 5%
Verzerrung 5%
Praxis 20% :
Verarbeitung 15%
Ausstattung 5%

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