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Kategorie: Subwoofer (Home)
20.10.2015

Serientest: KEF Kube 8b, KEF Kube 10b

Little Beasts

15521
Thomas Schmidt / Michael Voigt

Bei Subwoofern für das Heimkino denkt man meist an große, schwere und unhandliche Boliden. Dabei geht es durchaus kompakter: KEFs neue Kube-Serie beweist eindrucksvoll, dass satter Tiefgang auch mit erstaunlich kompakten Gehäusen möglich ist.

Neben den Lautsprechern der Spitzen- und Referenzklasse mit den unvergleichlichen Uni-Q-Treibern hat der britische Hersteller KEF eine Gruppe kompakter und sehr bezahlbarer Subwoofer aus der Kube-Serie im Programm. Kube 8b, Kube 10b und Kube 12b sind die drei größten und neuesten Modelle aus einer Reihe von Tiefton-Spezialisten, die schon eine ganze Weile im KEF-Sortiment für das nötige Fundament bei der Musik- und Filmtonwiedergabe sorgen. Zum ausführlichen Test haben wir den Kube 8b und den Kube 10B geladen.

KEF Kube

Der geneigte Leser kann sich vorstellen, dass die Typenbezeichnungen für die Nenndurchmesser der eingebauten Basstreiber in Zoll stehen. Die bleiben allerdings komplett unsichtbar. Das Hauptgestaltungsmerkmal der Kube-Subwoofer ist konsequentes Understatement: keine frei sichtbaren Chassis, keine mächtigen Reflexrohre. Stattdessen gibt es einmal rundherum schwarzen Bespannstoff, hinter dem man an der Vorderseite immerhin den Chassis-Ausschnitt ertasten kann. Das Reflexrohr ist unauffindbar, ganz einfach, weil es keines gibt: Die Kube-Subwoofer arbeiten alle in einem geschlossenen Gehäuse. Das ist auf jeden Fall zu begrüßen denn die Impulswiedergabe ist gegenüber einem Reflexgehäuse klar sauberer. Die fehlende Pegel-Unterstützung durch einen Bassreflex-Resonator macht der Kube-Subwoofer durch entsprechende Kompensation im Aktivmodul wett. Natürlich kostet das bei tiefen Frequenzen einiges an Verstärkerleistung; mit der eingebauten 300-Watt-Endstufe (in allen drei Modellen der Serie identisch) ist man in dieser Hinsicht mehr als ordentlich aufgestellt. Bevor wir zum technischen Teil kommen, schließen wir die Beschreibung des Äußeren noch mit dem Deckel der Kubes ab: Hier finden wir eine schwarz glänzende Fläche, die den Würfeln eine äußerst elegante Note gibt und sie gleich viel teurer aussehen lässt als die Einstandspreise, die zwischen 550 und 750 Euro liegen. Bei dieser freundlichen Preisgestaltung kann man sogar über eine Mehrfachbesetzung des Tieftonbereichs nachdenken.
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Preis: um 550 Euro

KEF Kube 8b

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

05/2018 - Thomas Schmidt / Michael Voigt

Preis: um 650 Euro

KEF Kube 10b

Oberklasse

4.5 von 5 Sternen

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