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Kategorie: Stromversorgung Hifi
20.10.2015

Einzeltest: Audes ST-900

Netzaufbereiter Audes ST-900

Zubehör HiFi Audes ST-900 im Test, Bild 1
21022

Wie – bei Ihnen kommt der Strom für die Anlage immer noch einfach so aus der Steckdose? Ohne Maßnahmen, die klangschädigendem Ungemach den Zutritt verwehren? Dann wird’s Zeit für ein Upgrade wie dieses hierStammleser erinnern sich: Der ST-900 ist nicht der erste „Power Conditioner“ des estnischen Herstellers Audes, den wir Ihnen hier vorstellen. Vor gut einem Jahr nämlich hatten wir einen Hünen namens ST-3000 zu Gast, der den Job der Stromreinigung sehr überzeugend erledigte und Energiefluten von satten drei Kilovoltampère elektrischer Leistung zur Anlage transferieren konnte – so selbige das denn gewollt hat und das hauseigene Stromnetz der Angelegenheit gewachsen ist.

Zubehör HiFi Audes ST-900 im Test, Bild 2Zubehör HiFi Audes ST-900 im Test, Bild 3Zubehör HiFi Audes ST-900 im Test, Bild 4Zubehör HiFi Audes ST-900 im Test, Bild 5Zubehör HiFi Audes ST-900 im Test, Bild 6Zubehör HiFi Audes ST-900 im Test, Bild 7Zubehör HiFi Audes ST-900 im Test, Bild 8
     


ST-3000 – 3000 VA Belastbarkeit; ST-900 – ich bin mir sicher, diesen Dreisatz bekommen Sie auch als Mathematikhasser souverän geknackt. Und so verwundert es nicht, dass der ST-900 anstelle von 33 Kilogramm wie der große Bruder nur noch derer elf auf die Waage bringt. Auch beim Preis schlägt sich der Unterschied merklich nieder: Das kleinere Modell kostet 2.400 Euro, das große 4.000. Bevor wir tiefer in die Materie einsteigen, lassen Sie uns die Frage klären: Wieviel Belastbarkeit braucht man denn so für eine „ordentliche“ HiFi-Anlage? Das kommt in erster Linie auf die Art der Leistungsverstärkung an, die Sie bei sich zu Hause beherbergen. Die diesbezüglich unproblematischsten Kandidaten sind Halbleiterverstärker im Class-AB-Betrieb mit niedrigem Ruhestrom oder gar schaltende Verstärker. Beiden gemeinsam ist der Umstand, dass ihr Stromverbrauch deutlich von der gerade abgeforderten Ausgangsleistung abhängig ist. Ganz generell würde ich sagen, dass Sie auch mit einem Vollverstärkerboliden der ernsteren Art den ST- 900 niemals auch nur in die Nähe seiner Kapazitätsgrenzen bekommen. Etwas anders sieht’s aus, wenn Sie Class-A-Verstärker oder gar Röhren-Amps im A-Betrieb benutzen. Solche Apparaturen verbrauchen trotz geringer Ausgangsleistung jede Menge Strom, und das praktisch konstant. Röhren noch viel mehr, denn da kommt die Energie für die Heizung noch hinzu. Und das ist dann nichts mehr für den ST-900? Doch. Wenn ich zum Beispiel die wunderbare Air Tight-Kette aus diesem Heft plus eine externe Röhrenphonovorstufe plus Plattenspieler in Betrieb nehme, dann stellt sich dabei eine Leistungsaufnahme von praktisch konstanten 720 VA ein. Das ist sicherlich keine besonders ökologische Herangehensweise ans Thema Musikwiedergabe, aber keine, die den ST-900 irgendwie in Bedrängnis bringt. Zu klein dürfte das Gerät nur dann sein, wenn Sie aufwändige aktive Mehrwegesysteme mit jeder Menge Endverstärker betreiben. Oder eine Heimkinoanlage mit ernsthaft vielen Lautsprechern.     


Der „kleine“ Audes-Stromreiniger steckt in einem fein verarbeiteten Gehäuse im HiFi-Gardemaß, die auffälligste Neuerung sind die beiden runden Zeigerinstrumente auf der Front, die die anliegende Netzspannung und den fließenden Strom anzeigen. Das mit fünf Ampère spezifi - zierte Strommessgerät passt bestens, beim Voltmeter muss man Abstriche machen: Bei dem eingesetzten 250-Volt-Instrument reduziert sich der wichtige Ablesebereich auf wenige Millimeter Skalenbreite. Davon ab sind die Instrumente feine Retro- Anzeigen im stilechten Bakelitgehäuse, die das Gerät zumindest optisch merklich aufwerten.     


Auf der Rückseite des ST-900 gibt‘s das, was man von einem Gerät dieser Art erwarten darf: einen Kaltgerätestecker als Netzeingang, einen Netzschalter und fünf Steckdosen, die die gefilterte Ausgangsspannung bereitstellen. Wie schon beim großen Modell (da waren‘s derer sechs) hätte ich mir ein paar Steckdosen mehr gewünscht, man kann hier jedoch mit einer zusätzlichen Steckdosenleiste für Abhilfe schaffen. Die eingesetzte Hardware ist von makelloser Qualität, den Netzschalter wird man vermutlich nur einmal bei der Inbetriebnahme des Gerätes betätigen. Der Eigenstromverbrauch des Filters ist so gering, dass ein Ausschalten bei Nichtbenutzung der Anlage nicht lohnt. Ein Blick unter den mattschwarz lackierten dickwandigen MDF-Deckel – hier schlägt eindeutig der Lautsprecherhersteller Audes durch – offenbart als einzige „aktive“ Komponente einen satt dimensionierten Ringkerntransformator. Ich wage zu behaupten, dass die Belastbarkeitsangabe von 900 VA deutlich auf der konservativen Seite liegt, andernorts wird ein solches Kaliber auch gerne mit 1500 VA tituliert. Prima, das schafft Vertrauen. Der ST-900 verfügt über keine Einschaltstrombremse und ich war etwas in Sorge, ob meine Netzsicherung das Einschalten des Gerätes klaglos mitmacht. Tut sie, obwohl es sich nur um einen 16-Ampère-Automaten der Kategorie „B“ handelt, also mit mittlerer Abschaltcharakteristik.     


Geräuschentwicklung ist bei so großen Umspannern immer ein potenzielles Thema, der Audes-Trafo bleibt diesbezüglich im Rahmen. Soll heißen: Er agiert nicht vollkommen geräuschfrei, man muss mit dem Ohr aber schon relativ nahe dran, um das mechanische Brummen wahrzunehmen. Was kann so ein Gerät nun tun und was kann es nicht?     


Wenn Sie ständig Probleme mit der Höhe Ihrer Netzspannung haben, kann der Audes- Trafo dem nicht Herr werden. Dafür bräuchte es eine elektronische Lösung, die die Ausgangsspannung aufwändig neu aufbaut und die entsprechende Energie unter Umständen gar aus einem Akku bezieht. Gibt es, als Stammleser wissen Sie das, aber so hoch muss man gar nicht unbedingt reizen. Ein Gerät wie der Audes ist sehr wohl in der Lage, kurzzeitige Schwankungen im Netz zu kompensieren. Der große Trafo ist nämlich ein effektiver Energiespeicher, der bei Bedarf ordentlich nachlegen kann – aber halt nur kurz. Zudem verfügt er prinzipbedingt über eine Filterwirkung. Der hier verwendete Typ stellt für Frequenzen oberhalb von 800 Hertz eine effektive Hürde dar, die allermeisten Netzstörungen bewegen sich im Frequenzbereich erheblich darüber. Auch deutlich unterhalb der Netzfrequenz von 50 Hertz überträgt der Umspanner kaum noch etwas, was die schädlichen Einflüsse von zum Beispiel Lampendimmern deutlich reduzieren hilft. Noch ein Extra: Das Gerät symmetriert die Ausgangsspannung um den Erdleiter, so dass man sich um die Polarität der Netzstecker in der Dose keine Gedanken mehr machen braucht.     


Dynamikeinbußen braucht man bei dem Einsatz eines solchen Gerätes nicht zu befürchten, ganz im Gegenteil: Der Trafo liefert auch dann noch Energie, wenn die Steckdose in der Wand dank ordentlicher Impulsströme schwächelt. Sogar bei Luxus- Setups wie dem mit der erwähnten Air Tight-Kette ist das Vorschalten des ST-900 sofort hörbar: Die Wiedergabe gewinnt an Größe, Feinzeichnung und Leben, die Anlage scheint einfach noch mehr Lust zum Spielen zu haben. Gut zu hören zum Beispiel auf der quirligen ECM-Großtat „Codona 2“, einem bunten Feuerwerk verschiedenster perkussiver Instrumente und Don Cherrys unverwechselbarer Trompete. Jene schält sich tatsächlich merklich deutlicher aus dem Geschehen, wenn der ST-900 die Anlage versorgt. Nana Vasconcelos vielgestaltige Percussion strahlt noch ein bisschen mehr, das ganze Album wirkt einfach noch etwas engagierter. Versuchen wir mal Inga Rumpfs wirklich gelungenes Geburtstagsalbum „Universe Of Dreams“, das eindeutig etwas populärer produziert ist als der ECM-Klassiker. Aber auch hier macht sich der Audes-Netzaufbereiter positiv bemerkbar: Die Stimme tritt deutlicher in den Vordergrund, die Percussion tönt zackiger, einfach passender.      


Anschließend habe noch ein paar Experimente mit kritischen Phono-Setups gemacht, die ziemlich schwierig störungsarm zum Laufen zu bekommen waren: Tonabnehmer mit geringer Ausgangsspannung, gefolgt von hoch verstärkenden Übertragern mit Röhren-Phonovorstufen. Wenn nur Plattenspieler und Phonovorstufe über den Audes liefen, erledigten sich diverse Probleme schlagartig. Ich jedenfalls möchte ohne so eine Lösung keine Anlage mehr betreiben, die klanglichen und praktischen Vorteile sind einfach zu groß.
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Preis: um 2400 Euro

Audes ST-900


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Ausstattung

 
Vertrieb TCG GmbH, Nordhorn 
Telefon 05921 7884927 
Internet www.tcg-gmbh.de 
Garantie
Abmessungen (B x H x T) 477/121/347 
Gewicht 10.7 

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