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Kategorie: Streaming Client
20.10.2015

Serientest: AVM Evolution SD 3.2, AVM Evolution SD 5.2 - Seite 2 / 4

Geschwisterliebe

Philipp Schneckenburger
Philipp Schneckenburger

Das Programm ist hübsch, zwar minimalistisch designt, passt sich so aber der klassischen Optik der AVM-Geräte selbst an. Ebenso wie die App für SD 3.

2 und SD 5.2 identisch ist, so sind auch die Gehäuse zumindest ähnlich. Für unseren Test hatten wir je ein Modell in Schwarz und eines in gebürstetem Aluminiumfinish da, doch auch eine Verchromung ist gegen Aufpreis möglich. Während beide Systeme direkt nebeneinander stehen fällt der erste gravierende Unterschied auf, denn der 5.2 überragt den 3.2 in der Höhe um einige Zentimeter, und auch in der Tiefe wurde den Komponenten im Inneren etwas mehr Platz gegeben. Mit einem Blick von oben erkennt man noch einen weiteren Unterschied, denn im Gegensatz zu seinem kleineren Gegenstück ist hier ein Sichtfenster eingebaut. Dieses dient zur Begutachtung des eigentlichen Unterschiedes zwischen den beiden Systemen, denn die analoge Vorstufe des SD 5.2 funktioniert nicht mithilfe von Transistoren wie die des SD 3.2. Hier wurde stattdessen das AVM-Röhrenvorstufenmodul verbaut, das durch die Abdeckung bei seiner Arbeit bestaunt werden kann. Hier sitzen dann zwei AVM- 83-T-Röhren in symmetrischer Abstimmung, die dezent beleuchtet und von einer separaten Stromversorgung erwärmt werden. So braucht der SD 5.2 nach dem Einschalten ein bisschen, bevor er loslegen kann. Während beim SD 3.2 nach einigen Momenten der Betriebszustand erreicht ist, zeigt das blau leuchtende Display des Röhren-Streamers zunächst an, dass die 30-sekündige Aufwärmphase läuft. Danach funktionieren beide Geräte wieder Identisch und bieten denselben Funktionsumfang. Natürlich ist der Kern hier die Einbindung in ein Netzwerk, so dass Musik von einem Internetradiosender oder ausgelagerten Speichermedien abgespielt werden kann. Diese Einbindung kann entweder über ein Kabel oder über WLAN geschehen, so dass dann die ganze Bandbreite von Formaten gestreamt werden kann. Egal ob MP3, OGG, und AAC oder natürlich Lossless-Formate wie FLAC, ALAC, ebenso wie WAV und AIFF, die beiden Evolutions spielen locker draufl os. Die UPnP-kompatible Streaming- Einheit lässt Samplingraten von bis zu 192 kHz bei 32 Bit zu. Für die beiden SD-Geräte hat sich AVM noch etwas Besonderes einfallen lassen, denn sie sind die ersten der Evolution Line, die über einen asynchronen USB-B-Eingang verfügen. So sind die beiden Systeme nun auch wunderbar als externe Soundkarten einsetzbar, so dass der DAC die Wandlung der Daten eines Computers übernehmen kann. Als zusätzliches Schmankerl bietet diese Übertragungsart sogar die Möglichkeit, DSD bis 2.8442 MHz abzuspielen.
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Preis: um 4500 Euro

AVM Evolution SD 3.2


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Preis: um 5800 Euro

AVM Evolution SD 5.2


06/2015 - Philipp Schneckenburger

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