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Kategorie: Streaming Client
20.10.2015

Einzeltest: AVM Inspiration CS 2.2 4T

Speziell

Streaming Client AVM Inspiration CS 2.2 4T im Test, Bild 1
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AVM hat ein klares Konzept bei der Benennung seiner Produkte. Doch auch hier muss man irgendwann einmal die Ausnahme von der Regel bringen.

Streaming Client AVM Inspiration CS 2.2 4T im Test, Bild 2Streaming Client AVM Inspiration CS 2.2 4T im Test, Bild 3Streaming Client AVM Inspiration CS 2.2 4T im Test, Bild 4Streaming Client AVM Inspiration CS 2.2 4T im Test, Bild 5Streaming Client AVM Inspiration CS 2.2 4T im Test, Bild 6Streaming Client AVM Inspiration CS 2.2 4T im Test, Bild 7Streaming Client AVM Inspiration CS 2.2 4T im Test, Bild 8Streaming Client AVM Inspiration CS 2.2 4T im Test, Bild 9
Selbst wenn man selbst dabei eine gewisse Ordnung wahrt.Wer sich einmal den Produktkatalog der Audio Video Manufaktur angesehen hat, wird schnell hinter das Geheimnis der Nomenklatur gekommen sein, die bei den verschiedenen Systemen angewandt wird. Zwei Buchstaben und zwei durch einen Punkt getrennte Zahlen reichen für fast alle der verschiedenen Geräte aus, um sie genau zu identifizieren. PA nennen sich die Preamplifier, MP steht für Mediaplayer, hinter MA verstecken sich die Mono-Amplifier, SD kennzeichnet die Streaming-DACs. Ein durchschaubares System und dennoch nicht ohne eine gewisse Eleganz. Dazu kommen die Zahlen wie 6.2 oder 8.2. Während die hintere für ein Stereo-, also HiFi-System steht, bezieht sich die vordere auf die Baureihe. 3 und 5 signalisieren die Evolution Line, 6 und 8 sind der Ovation Line vorbehalten. Nun haben wir zum Test den neuen CS 2.2 4T da, bei dem man selbst als ausgewiesener AVM-Fan zunächst stutzt, um zu überlegen was sich die Malscher dabei gedacht haben. CS zeigt klar an, dass es sich um einen Compact Streamer handelt, während die 2.2 für ein HiFi-System der Inspiration Line steht. Bleibt also ein 4T übrig, das sich so schnell nicht einordnen lässt. Einen Moment dürfen Sie ruhig noch raten. Haben Sie eine Idee? Nein? Macht nichts, denn so einfach kommt man auch nicht auf die Lösung. 4T steht hier für die Sonderfarbe, in der der Compact Streamer auf den Markt kommt. Die Frontplatte des Gerätes ist nämlich anders als bei AVM üblich nicht in Silber oder Schwarz, sondern im Farbton 4T Titan gehalten, der so nur in dieser Special Edition des Gerätes verfügbar ist. Grundsätzlich handelt es sich beim CD 2.2 4T also um ein Gerät auf Basis des bereits bekannten CS 2.2, das mit einigen zusätzlichen Features ausgestattet wurde, von denen die Farbwahl das offensichtlichste ist. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass es sich anders als bei manch anderen Sondermodellen nicht um eine Limited, sondern eben um eine Special Edition handelt. Künstliche Knappheit ist also kein Thema, so dass sich der im Vergleich zum Originalmodell höhere Preis aus anderen Gründen ergibt. Bevor wir zu den Änderungen kommen, aber noch einmal die Grundlagen, die den CS 2.2 generell ausmachen. Idee bei seiner Erschaffung war damals eigentlich nur, den bestehenden CD-Receiver mit einem zusätzlichen Streamingmodul auszustatten. Der eigene Qualitätsanspruch machte AVM jedoch damals einen Strich durch die Rechnung und man merkte schnell, dass bei einem Gerät mit so geringen Abmessungen kein Weg daran vorbeiführt, alles von Grund auf neu zu konstruieren. Endergebnis der Mühen war der Compact Streamer aus der Inspiration Line. Das Konzept ging voll auf, denn Presse und Endkunden lernten das Gerät gleichermaßen schätzen und lieben, weshalb hier versichert sei, dass der normale CS 2.2 ebenfalls weiterhin erhältlich ist. Auch wenn es sich dem Namen nach um einen Streamer handelt, ist der 2.2 in seinem Kern ein Vollverstärker für verschiedenste Quellen, von denen einige schon in das Gerät integriert sind. Wie selbst die Ingenieure des Herstellers eingestehen mussten, ist das Gehäuse mit seinen knapp 35 Zentimetern Breite eher klein, weshalb man sich anstelle der üblichen Schraubklemmen hier für Ausgänge in Form von Laborhohlsteckern entschied. Lose Kabellitzen müssen also zunächst mit Bananensteckern bestückt werden, bevor sie am CS 2.2 Verwendung finden. Für ein Kompaktsystem spendiert AVM durchaus anständige Leistungswerte. An acht Ohm lieferte der CS satte 100 Watt, während bei einer Impedanz von vier Ohm sogar noch ein kleines bisschen mehr als die angegebenen 165 Watt gemessen werden konnten. Neben der guten Leistung der Transistorendstufe begeisterte außerdem der exzellente Rauschabstand von knapp 94 dB. Auch die Leistungsentfaltung stellte sich als wunderbar linear heraus, so dass man gerne den Finger in die dafür vorgesehene Mulde auf der flachen Scheibe in der Front legt, mit der man den Schalldruck manuell erhöhen kann. Während die Leistungsreserven des kompakten Verstärkers schon gut ausfallen, ist es die Anschlussvielfalt, die beim CS 2.2 4T wirklich überzeugen kann. Kompaktsystem hin oder her, hier vermisst man praktisch nichts. Gleich drei Paar analoge Cinchbuchsen bietet der AVM, ergänzt durch einen vierten Satz, der für den Anschluss von Plattenspielern gedacht ist. Hier liegt dann auch der erste Unterschied der Special Edition zum normalen Gerät, denn AVM hat das Phonomodul aufgewertet. Nach wie vor ist der CS 2.2 4T in der Lage, beide Tonabnehmersysteme zu verwenden. Digitale Daten verarbeitet das System per optischem Toslink oder koaxialem S/PDIF, während Massenspeicher wie externe Festplatten oder Sticks per USB-A-Buchse angeschlossen und ausgelesen werden können. Damit wären wir bei der Digitalsektion des CS 2.2. Dort setzt AVM nach wie vor auf einen DAC-Chip aus dem Hause Wolfson, verwendet im 4TSondermodell aber eine neuere Generation. In den vergangenen vier Jahren seit Markteinführung des Modells hat sich eben auch hier einiges getan. Die maximale Abtastrate hat sich hingegen nicht verändert, so dass 192 kHz bei 24 Bit sowohl bei der normalen wie auch bei der 4T-Version möglich sind. Ich als HiRes-Fan hätte natürlich gehofft, dass beim Sondermodell vielleicht noch mehr spendiert würde, doch auch so ist das System natürlich gut aufgestellt. Die 192 kHz als Maximum zu beschreiben, ist eigentlich nicht ganz richtig, denn theoretisch handelt es sich um den Standardwert. Alle eingehenden Signale des CS 2.2 werden vor der Wandlung auf genau diesen Wert gebracht, um schließlich beim analogen Signal eine genauere Repräsentation des Ur-Signals zu erschaffen. Puristen mögen vielleicht die Nase rümpfen, doch das von AVM angewandte Upsampling, das bei einer Reihe von Geräten des Herstellers eingesetzt wird, hat sich stets als zuverlässig und für den Klang förderlich erwiesen. Der 4T ist da keine Ausnahme. Und wo wir gerade von verbesserter Signalverarbeitung sprechen, sei auch die Bluetooth-Verbindung des Sondermodells erwähnt, die nun verlustfrei arbeitet und CD-Qualität auch kabellos vom Smartphone empfangen kann. Etwas klassischer geht es beim integrierten UKW-Anschluss zu, mit dem man die Auswahl der Musik dem jeweils eingestellten Sender überlassen kann. Für die eigene Bibliothek bietet der CS 2.2 mit einem Streamingmodul und einem CD-Laufwerk die beiden Quellvarianten, die den Stein ins Rollen brachten. Entgegen allen Erwartungen, die man bei einem kompakten All-in-one-System hat, verwendet AVM kein DVD-Laufwerk, sondern nutzt tatsächlich eines, das ausschließlich für CDs konzipiert ist. Wer sich über den vermeintlichen Rückschritt in der Technologie wundert, dem sei kurz erklärt, dass DVD-Laufwerke bei der Verwendung von CDs weniger präzise arbeiten. Außerdem werden mittlerweile fast keine echten CD-Laufwerke mehr hergestellt, so dass die Einkaufspreise für das Bauteil heute deutlich höher sind als für DVD-Module. Bei AVM legt man also noch Wert auf die optimale Wiedergabe optischer Datenträger. Noch wichtiger für einen Compact Streamer ist jedoch die netzwerkbasierte Musikwiedergabe, die beim CS 2.2 4T wahlweise per Kabel oder per WLAN geschehen kann. Netzwerkfreigaben werden vom Gerät sofort erkannt und können direkt ausgewählt werden. Zusätzlich verfügt das System über verschiedene Internetdienste. Die beiden audiophilen Streamingservices Tidal und Qobuz sind voll integriert und können das Gerät direkt als Quelle verwenden. Dazu kommt außerdem ein Internetradiodienst mit Tausenden von Sendern aus aller Welt. Gesteuert wird die Auswahl von Internetdiensten, Servern oder externen Quellen mit der RC-S-App für Android und iOS. Das funktioniert tadellos und ist dank des simplen User Interfaces auch für Streaming-Neulinge schon nach wenigen Momenten vollkommen verständlich. Allerdings wäre ein Update des mittlerweile doch leicht in die Jahre gekommenen Designs eine Überlegung wert. Als wunderbare Alternative zur App hat sich außerdem die RC-9-Fernbedienung herausgestellt. Während der normale CS 2.2 das schlanke Steuerungselement nur als aufpreispflichtiges Extra bietet, ist diese beim 4T-Sondermodell im Lieferumfang enthalten. Agieren normale Fernbedienungen zur Steuerung eines Streamers normalerweise nur knapp über der Nutzlosigkeit, ist die RC 9 absolut in der Lage, alle Funktionen des Multitalents zu bedienen. Dank des integrierten Farbdisplays lassen sich auch Server und Internetdienste wunderbar durchsuchen. Beim CS 2.2 muss die Fernbedienung dank Funkverbindung nicht einmal auf das Gerät gerichtet werden, sondern funktioniert in jeder Lage. In der mitgelieferten Halteschale wird die RC 9 bei Nichtgebrauch auch ohne den Anschluss von zusätzlichen Kabeln wieder aufgeladen und hat so stets genug Energie. Genau wie der CS 2.2 selbst, denn gibt man dem Streamer einen Titel zur Wiedergabe, rennt er los wie ein Hund, den man von der Leine gelassen hat. Wunderbar energetisch und fließend geht der AVM zur Sache. Hans Zimmers Soundtrack zu Inception spielt mit plötzlich einsetzenden Bläsern, die vom 2.2 fast wie eine Wand vorm Hörer abgebildet werden und ihn beinahe in den Sitz zu drücken scheinen. Auch bei schnellem Rock vereinen sich Dynamik und Präzision. Knackige Becken treffen genau ihr Ziel, während ein diffuser, aber starker Bassbereich das passende Fundament legt. Der Wolfson Wandler geht hier, genau wie bei anderen Genres, nicht zu analytisch vor, sondern erhält den Flow und wirkt einfach sehr musikalisch. Egal ob als Alltagslösung oder auch zum bewussten Hören, der CS 2.2 kann beides. Ein echter Allrounder, der in der 4T-Version dank exklusiverem Design und den verschiedenen Extras aufgewertet wurde. Vielleicht kommen ja auch noch andere Systeme von AVM in den Genuss einer Special Edition. Dann wäre auch bei der Namensgebung endlich wieder Ordnung.
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Fazit

„Viel Sound in einem kleinen Paket. Mit dem CS 2.2 4T wertet AVM seinen beliebten Compact Streamer auf. Die exklusive Fernbedienung, die veränderte Frontplatte, verbesserte Phono- und Bluetooth- Module sind willkommene Dreingaben zu einem Gerät, das bereits zuvor durch seine Vielseitigkeit und seinen Sound überzeugte.“

Preis: um 4990 Euro

AVM Inspiration CS 2.2 4T


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Ausstattung

 
Preis: um 4.990 Euro 
Vertrieb: AVM, Malsch 
Telefon 07246 309910 
Internet: www.avm.audio 
B x H x T: 340/95/350 
Eingänge: WLAN/1 x Ethernet/1 x CD/1 x USB-A/1 x S/PDIF koaxial/1 x Toslink optisch/4 x RCA Stereo (davon 1 x Phono)/Bluetooth 
Unterstützte Formate: MP3, AAC, OGG, WMA, FLAC, ALAC, AIFF, WAV 
Unterstützte Abtastraten: PCM bis 192 kHz, 24 Bit 
Ausgänge: 1 x Lautsprecher Stereo/2 x RCA Stereo (1 x Pre-out, 1 x Fixed)/1 x S/PDIF koaxial/1 x Toslink optisch/1 x 3,5-mm-Kopfhörerausgang (vorne) 
Leistung: etwa 100 Watt an 8 Ohm/etwa 166 Watt an 4 Ohm 
<checksum> „Viel Sound in einem kleinen Paket. Mit dem CS 2.2 4T wertet AVM seinen beliebten Compact Streamer auf. Die exklusive Fernbedienung, die veränderte Frontplatte, verbesserte Phono- und Bluetooth- Module sind willkommene Dreingaben zu einem Gerät, das bereits zuvor durch seine Vielseitigkeit und seinen Sound überzeugte.“ 

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