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Kategorie: Stereovorstufen
20.10.2015

Einzeltest: HiFi-Akademie Stream6

Nochmal mit Gefühl

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Der Stream5 der HiFi Akademie war bereits ein enorm vielseitiges Gerät. Mit dem neuen Stream6 gibt es nun aber nochmal einige Verbesserungen.

Die Systeme der HiFiAkademie bieten stets innovative Lösungen für verschiedenste Anwendungsbereiche. Dazu zählen clevere Streaming-Systeme, penibel entwickelte Verstärker und auch echte Multifunktions-Talente wie den bereits 2018 von uns getesteten Stream5. Doch auch bei der HiFi Akademie stehen die Uhren niemals still und in den letzten zwei Jahren werkelte man dort an einigen Detailverbesserungen, um das System noch ein wenig aufzuwerten. Konsequent nennt sich das Nachfolgemodell nun Stream6 und hat sich auf den ersten Blick eigentlich überhaupt nicht verändert. Das war auch kaum nötig, denn das solide Aluminiumgehäuse mit seinen angenehm kompakten Abmessungen erfüllt auch im Jahr 2020 seinen Zweck. Auf unnötige Designspielereien wird verzichtet, was keineswegs bedeuten soll, dass hier nicht mit Liebe zum Detail gestaltet wurde. Boden und Deckel sind aus soliden Teilen mit üppigen Materialstärken, während der schwarze Metallstreifen in der Mitte das leicht abgerundete Gerät etwas abwechslungsreicher macht. Der Firmenschriftzug ist recht dezent in den Deckel eingearbeitet, auf dem sich auch die Bedientasten und Status LEDs des Gerätes befinden. Hier wirkt der Stream6 recht reduziert, denn betrachtet man den Funktionsumfang, scheinen vier Knöpfe zunächst etwas wenig zu sein.
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Quellenauswahl und Lautstärkeregelung lassen sich mit Plus- und Minus-Tasten bedienen, während die LEDs clever genutzt werden, um die getätigte Auswahl anzuzeigen. Je näher man dem Ende der Lautstärkeskala kommt, desto mehr verschiebt sich die Farbe der Lampe hin zu einem warnenden rot. Die Eingänge verfügen ihrerseits über eine Farbkodierung, die ebenfalls von der passenden LED dargestellt wird. Hier nutzt der Stream6 die MulticolorDiode gut aus, denn trotz der geringen Gerätegröße gibt es hier recht viele Optionen zur Signalübertragung. CD-Player und Phono-Vorstufen können zwei paar RCA-Buchsen verwenden, um Signale an die interne Vorstufe zu leiten. Bei Digitalem kann man auf zwei koaxiale und einen optischen S/ PDIF-Anschluss zurückgreifen, um beispielsweise Fernseher, Sat-Receiver oder ähnliches zu verbinden und so den Stream6 als Zentrale für die gesamte Unterhaltungselektronik zu verwenden. Auch ein UBS-B-Port kann genutzt werden, wobei es sich hier allerdings um ein aufpreispflichtiges Extra handelt, für das eine eigene Platine eingesetzt werden muss. Mit etwa 100 Euro ist der zusätzliche Anschluss fair bemessen, wobei man ihn heutzutage eigentlich schon als Standard erwarten könnte. Nötig ist der Anschluss von externen Quellen aber nur bedingt, denn der Stream6 verfügt, wie der Name schon sagt, auch selbst über umfangreiche Streaming-Funktionen.
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Preis: um 1900 Euro

HiFi-Akademie Stream6


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