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Kategorie: Soundbar
20.10.2015

Einzeltest: Klipsch SB120

Kraftpaket

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Der amerikanische Horn-Spezialist Klipsch will im Markt der aktiven Fernseh- Zusatzlautsprecher mitspielen und präsentiert mit dem SB 120 einen sehr attraktiven Soundbar. Dank integriertem Zweiwege-System und potentem Subwoofer bringt der Klangriegel jeden Fernsehton auf Vordermann.

Zum Verbessern des in der Regel sehr dürftigen Klangs moderner TVs bietet sich im einfachsten Fall die nachträgliche Installation eines Frontsurround-Systems in Form eines Soundbar an. Diese Systeme sind in unterschiedlichen Breiten und Tiefen erhältlich und somit gut auf die eigenen Platzverhältnisse und die Größe des Fernsehers abzustimmen. Der Klangriegel SB 120 von Klipsch ist eher eine „Soundbase“ als ein Soundbar, denn auf dem rund 34 Zentimeter tief bauenden Gehäuse können problemlos Fernseher samt Standfuß bis zu einem Gesamtgewicht von 45 Kilogramm aufgestellt werden. Optisch harmoniert der Klipsch sehr gut mit Fernsehgeräten der 40- bis 46-Zoll-Klassen. 

Technik


Seit über 65 Jahren baut Klipsch Lautsprechersysteme; bei Musik- Liebhabern genießt die Marke vor allem wegen ihrer legendären Hornlautsprecher mit unvergleichlicher Dynamik einen hervorragenden Ruf. Kein Wunder also, dass Klipsch auch in seinem Soundbar auf diese Technik setzt, um dynamischen Klang bei Film und Musik zu ermöglichen. In dem rund 83 cm breiten Klangriegel versteckt der Hersteller ein Pärchen vollwertiger Zweiwege-Systeme, die von einem Duo Subwoofer in der Tieftonwiedergabe unterstützt werden. Auf der von einem stabilen Metallgitter verdeckten Schallwand sitzen an den äußeren Enden zwei 19-mm-Hochtöner mit Aluminiumkalotten. Davor setzt Klipsch seine berühmten „Tractrix-Hörner“, die auch in anderen Lautsprechern des Herstellers zum Einsatz kommen. Die 90° x 90°-Hörner sorgen für eine Anpassung des Frequenzgangs und eine erhöhte Dynamik der Hochtöner. Daneben musiziert je ein 76-mm-Mitteltöner mit Polypropylenmembran. Für die Tieftonwiedergabe zeichnen zwei in Gehäusemitte eingebaute Ovaltreiber verantwortlich. Die beiden Chassis profitieren von dem großen Gehäusevolumen und liefern dank Bassreflexunterstützung tief reichende Bässe. Leider bietet Klipsch keinen Subwoofer-Pre-out an, so dass sich der Soundbar nicht um einen externen Aktiv-Subwoofer erweitern lässt, sollte noch mehr Tiefgang und Druck gewünscht sein. Dafür lässt sich allerdings der Basspegel des Klipsch SB 120 sehr komfortabel mit der kleinen Fernbedienung vom Hörplatz aus anpassen. Für eine gehörige Portion Dynamik sorgen die 160 Watt Endstufenleistung, mit deren Power es gelingt, auch größere Räume mit ausreichender Lautstärke zu beschallen. Zwei Eingänge bietet das Klipsch-System in analoger und digitaler Bauart an. Bluetooth-fähige Zuspielgeräte können mit dem SB 120 verbunden werden und liefern dank Apt-X-Codierung bestmögliche Klangqualität. 

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Preis: um 500 Euro

Klipsch SB120

Mittelklasse

4.0 von 5 Sternen

-

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