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Kategorie: Selbstbauprojekt
20.10.2015

Einzeltest: Mivoc K+T Unihorn - Seite 2 / 6

Unihorn, die Zweite

Ronald Waßen

Bestückung


Nun würde man diesen Tieftöner spontan nicht als den typischen Horntreiber einstufen, aber dennoch ist er mit seinem Aufbau und Parametersatz perfekt für das Unihorn geeignet. Die etwas höhere bewegte Masse und die härtere Einspannung lassen ihn in Gehäusegrößen spielen, für die sonst 7-Zoll-Tieftöner Verwendung finden würden.
Das niedrige VAS (härtere Einspannung) hat auch noch einen weiteren Nutzen: Der Hub steigt unterhalb der Bedämpfung durch das Horn nur langsam an, was zur Erhöhung der Pegelfestigkeit beiträgt und den Klirrfaktor verringert. Die Resonanzfrequenz liegt optimal für tief reichende Basswiedergabe und der kräftige Antrieb sorgt für eine horntypische Güte. Die hohe Induktivität der Schwingspule bringt eine Filterwirkung oberhalb von 300 Hz mit sich und erleichtert der Tieftonweiche die Arbeit. Nun galt es noch die passenden Spielkollegen für den Bass- Kandidaten zu finden. Die Tieftonabteilung erlaubt eine Trennfrequenz zum Mitteltöner von maximal 400 Hz und der Wirkungsgrad sollte mindestens 91 dB betragen. Auch hier wurden wir bei Mivoc fündig: Der Tiefmitteltöner XAW 110 HC ist nicht nur ein Glanzlicht im Sortiment von Speaker Trade, sondern bringt im Doppelpack auch die geforderte Eignung mit. Der dazu passende Hochtöner sollte pegelfest sein, ein zum Mitteltöner passendes Abstrahlverhalten mitbringen und bei substanzieller Wiedergabe gut auflösen. Auch dieser Part ließ sich passend von Mivoc besetzen: Der Folienhochtöner KFT 130 M löst aufgrund seiner magnetostatischen Bauart sehr gut auf. Bei dieser Bauweise wird  eine Leiterbahn auf die Membranfolie aufgedruckt; dadurch werden Schwingspule und Membran zu einer besonders leichten Einheit. Das klangliche Ergebnis ist mit einem Bändchenhochtöner vergleichbar, es wird aber kein Übertrager benötigt und somit ist die Fertigung erheblich kostengünstiger zu realisieren. Der KFT 130 M weist zudem ein Kurzhorn auf, mit dem er ganz vorzüglich harmoniert: Der minimal wellige Frequenzgang weist bereits ab 1 kHz hervorragende 94 dB bei einem Watt aus. Das Abstrahlverhalten ist unter allen Winkeln ausgeglichen und das Ausschwingverhalten ist blitzsauber. Die auffälligenweißen Membranen von Tief- und Mitteltöner weisen eine sehr hochwertige, dreischichtige Struktur auf: Zwischen zwei Lagen Glasfasergewebe befindet sich eine Schicht mit Wabenstruktur, die die beiden äußeren Schichten auf Abstand hält. Dieser Aufbau ergibt eine sehr biegefeste und dennoch resonanzarme Membran: Erste Partialschwingungen zeigt der Tieftöner erst jenseits von 2,5 kHz und der Mitteltöner sogar erst bei 8 kHz, beide zudem hervorragend bedämpft. Der XAW 210 HC verfügt über einen komfortabel großen linearen Hub von 7,8 Millimetern in beide Richtungen, und die ausgeformte hintere Polplatte sorgt für zusätzlichen Platz für die Schwingspule. Die Vernähung von Membran und Sicke sichert auch an dieser Stelle eine hohe Belastbarkeit. Somit ist auch der mögliche Hub beachtlich und ungewöhnliche Pegelfestigkeit gegeben. Eine Besonderheit des Magnetsystems ist der segmentierte Ferritring. Dieser besteht aus vier Teilen, zwischen denen die von der Schwingspule erhitzte Luft ungehindert zirkulieren und abtransportiert werden kann. Die Polklemmen sind leider suboptimal, da sehr klein und auch nur für dünne Kabel geeignet; hier wäre Verbesserungspotenzial. Der solide Korb aus Aluminiumdruckguss wird auf einer Drehbank nachbearbeitet;
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Preis: um 400 Euro

Mivoc K+T Unihorn


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