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Test Schallplatte - Wucan – Reap the Storm
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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Wucan – Reap the Storm

Wucan – Reap the Storm

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Holger Barske
Holger Barske

So langsam bekomme ich ein bisschen Angst vor ihr. Francis Tobolsky, der blonde Derwisch und Aushängeschild der Dresdener Band Wucan, lässt mit zunehmender Dauer ihrer musikalischen Karriere und der ihrer drei Mitstreiter immer mehr Hemmungen fallen.

Ich habe die vier nun schon einige Male auf der Bühne gesehen und mich gefragt, wo die zierliche junge Dame ihre unbändige Energie hernimmt. Das zweite Studioalbum „Reap the Storm“ verdeutlicht nun allerdings mit Macht, dass Wucan noch lange nicht damit fertig sind, weiter aufzudrehen. Gewiss, im Kern dreht sich die Musik von Wucan um sattsam bekannte Muster aus den frühen Jahren der Rockmusik. Die hier servierte Melange aus Kraut- und Hardrock, Heavy Metal und Psychedelic allerdings stellt in Sachen Originalität und Energie so ziemlich alles in den Schatten, was das Rockthema derzeit im Angebot hat. Francis schreit und tobt, dass es nur so kracht. Bereits der (deutschsprachige) Opener „Wie die Welt sich dreht“ klingt, als ob Nina Hagen und Ritchie Blackmore unter dem Einfluss bei uns nicht erlaubter Substanzen gemeinsame Sache machen würden – großartig. Ein prägendes Element der Musik von Wucan ist die Querflöte, die natürlich ebenfalls von der Chefin bedient wird. Tell anyone? Aber sicher doch, und zwar auf Steroiden. Die trauen sich was, haben keine Angst vor zeppelinesken Eskapaden, um die Gemüter über kurz oder lang mit freundlich-akustischen Folkeinlagen kurz herunterzufahren. Das vielleicht Erstaunlichste an diesem Album ist, dass es hervorragend produziert ist. Man muss es zwingend krachend laut spielen und die Kinnlade ob des knochentrockenen Schlagzeuges, des knarzenden Basses und der perfekten Durchhörbarkeit des irren vierseitigen Vergnügens herunterklappen. Das klanglich definitiv beste Rockalbum, das ich seit langer Zeit in die Finger bekommen habe. Auf der ersten der beiden Platten gibt‘s zwei kleine Pressfehler, mit denen ich persönlich leben kann, die einen Umtausch aber durchaus rechtfertigen würden. Ansonsten gibt‘s ein Beiblatt mit Texten, gefütterte Innenhüllen und mal keinen Downloadcode.

Fazit

Musikalisch ein Kracher, klanglich eine dicke Überraschung. Das Rock-Album der Stunde!
Wucan – Reap the Storm


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