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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: The Sound of Arvo Pärt (Warner)

Komponist: Arvo Pärt – Interpret: Bournemouth Sinfonietta, Richard Studt - The Sound of Arvo Pärt

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Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Wir möchten an dieser Stelle ganz herzlich Warner Music in der analogen Gemeinde begrüßen, die vor einem guten Jahr begonnen haben, ausgesuchte Aufnahmen und Kompilationen klassischer Musik auch wieder auf Vinyl zu veröffentlichen. Über die Anfrage, die eine oder andere Scheibe mit in unser analoges Magazin zu nehmen, haben wir uns wirklich gefreut! Einsteigen wollen wir mit einem Künstler, über den vielleicht noch nicht alles geschrieben wurde, schon allein aus dem Grund, dass er noch am Leben ist und fleißig arbeitet: Arvo Pärt.

  „The Sound of Arvo Pärt“ ist eine Kompilation, die gleich einmal mit einem inneren Widerspruch zu kämpfen hat: Der Klappentext versucht nämlich fast schon verzweifelt, den Eindruck, den das Cover auf den interessierten Betrachter macht, radikal auszuräumen. Wir sehen: Einen nebligen See im Morgenlicht mit einem Vogelschwarm, der durch den Dunst fliegt. Wie lesen: Das täuscht alles, trotz der meditativen, beschaulichen Stimmung der Musik sind da überall Abgründe und gefährliche Strömungen.  Ich meine: Man muss hier gar nichts rechtfertigen oder hineininterpretieren. Das ist ja gerade das Schöne an Arvo Pärts Musik, dass sie so offen und in der Schwebe bleibt, dass sie es dem Hörer selbst überlässt, wie er sie für sich einsetzt. Das mag jetzt etwas pragmatisch klingen, aber versuchen Sie es mal situativ. Ich habe das Album über meinen Arbeitsplatzrechner laufen lassen, während einer nicht gerade stressfreien Heftproduktion – und fühlte mich durch die minimalistischen, teils sphärischen Klänge wunderbar beruhigt und entspannt. Die selben Stücke, in einer ruhigen Stunde zuhause über die Anlage genossen, waren dann durchaus in der Lage, aufzuwühlen und tiefe Gedanken zu induzieren.  Ich denke, Arvo Pärt hätte den Text zum Album selbst so nicht geschrieben, er ist durchaus in der Lage, durch sein Werk zu sprechen, von dem wir jetzt einen schönen Querschnitt vorgelegt bekommen. Unsere Empfehlung: Lassen Sie den Klappentext sein, lehnen Sie sich zurück und lassen Sie einfach das Werk auf sich wirken – es lohnt sich in jeder Situation und Stimmung, Dazu kommt ein kongenialer Klang, der den Plattenhörer entführt in die exotischen und doch so vertrauten Klangwelten Arvo Pärts. Die Pressqualität des Albums ist einwandfrei – ein Doppelalbum wäre noch schöner gewesen.

Fazit

Klanglich einwandfreier Einstieg in die minimalistische Musik Arvo Pärts. 
The Sound of Arvo Pärt (Warner)


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