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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Selig – Magma (Universal)

Selig – Magma

7797
Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Ich hatte Selig ja als klassisches One-Hit-Wonder abgetan und die Band auf „Wenn ich wollte“ reduziert – diesen extrem groovenden und hypnotischen Song, dessen Vielschichtigkeit schon damals die meisten nicht erkannt haben. Nun, irgendwann hatten sich Selig aufgelöst und waren damit auch weitestgehend in Vergessenheit geraten.

Und auch die 2009er Reunion ist dann irgendwie an mir vorüber gegangen. Sei es, wie es ist: Der aktuelle Stand der Dinge ist erfreulich. Selig machen ihr Ding – sie klingen reifer und wissen genau, worauf es ankommt bei der schwierigen Gratwanderung zwischen Originalität und Eingängigkeit. Dabei ist die ausgekoppelte Single „Alles auf einmal“ noch eines der weniger profilierten Stücke – auch wenn der Text eine schön doppeldeutige Gesellschaftskritik auf der einen Seite übt und die Zerrissenheit des Individuums auf der anderen Seite thematisiert. Ihre düstere Seite betonen Selig mit „Schwester Schwermut“ und „Zeit“, ihren Drive eher mit Stücken wie „Ich lüge nie“ und „Wenn ich an dich denke“. In Sachen Sound finden Selig einen erfreulich eigenständigen Weg – der zurückgenommene und nie überfrachtete Sound der souverän spielenden Instrumentalisten ergänzt sich gut mit dem deutschen Gesang des Frontmanns, der auch immer klar und verständlich bleibt. Der Sound des Doppelalbums ist gut, die Pressqualität einwandfrei.

Fazit

Auch wenn man die letzten zwei Jahrzehnte der Bandgeschichte komplett verpasst hat, kann man sich in „Magma“ sofort hineinhören. Gutes Album!
Selig – Magma (Universal)


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