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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Foals – Holy Fire (Transgressive Records)

Foals – Holy Fire

7788
Holger Barske
Holger Barske

Ja, das kenne ich. Den dritten Titel, „My Number“.

Sehr tanzfächenkompatibel, sehr geradeaus, gespickt mit Anleihen aus der Disco-Ära und einfach richtig gut. Was für eine ganze Menge Nummern auf „Holy Fire“, dem dritten Album der britischen Formation „Foals“ gilt. Das ist moderne Popmusik vom Feinsten, intelligent, abwechslungsreich, mitunter sogar hintergründig. Die Foals trauen sich sogar zu Beginn in ernsthaft rockige Gefilde („Inhaler“), aber das legt sich nach zehn Minuten wieder, und die fünf Jungs kochen abermals eine sehr spannende Melange aus den Ingredienzien ihrer ersten beiden Alben, und das wären massiv elektronisch aufgebrezelter Discopop und harmonieheischende Melancholie. Das, was jedoch auf „Holy Fire“ passiert, scheint noch mehr zu sein als die Summe seiner Teile. Radikale Tempowechsel, überaus starke Melodielinien, ein immer spannendes rhythmisches Grundgerüst bestimmen den Fortgang auf diesem Album und das Prinzip trägt problemlos alle elf Titel. Mitunter klingt Sänger Yannis Philippakis ein bisschen wie Morten Harket (A-ha) auf Speed, aber je länger das Album läuft, desto friedlicher wird der Mann hier. Am Ende ist vom Zorn des Anfangs nicht mehr viel übrig, und die Foals-übliche Harmonie hat uns wieder. Für den Klangfan ist das Album zumindest keine Enttäuschung. Es enthält echte tiefe Töne, klingt halbwegs transparent und gar nicht mal undynamisch. Ein bisschen weniger Nebengeräusche und Grundrauschen wären schön, aber so geht‘s auch. Die Platte ist ordentlich gemacht, profitiert aber deutlich von einer initialen Wäsche. Ausstattung? Eher nicht.

Fazit

Großartiges Indie-Album; clever, vielschichtig, spannend. Auch klanglich nicht schlecht
Foals – Holy Fire (Transgressive Records)


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