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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Ravel – Bolero Netherlands Philharmonic Orchestra, Carlo Rizzi (Tacet)

Ravel – Bolero Netherlands Philharmonic Orchestra, Carlo Rizzi

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Holger Barske
Holger Barske

Auf der Platte steht “oreloB”. Das ist kein Druckfehler, sondern ein Indiz dafür, um was es bei dieser Bolero-Vinylausgabe in erster Linie geht: Um die Lösung eines Problems, das grundsätzlich auftaucht, wenn man den Titel über eine Plattenseite verteilt veröffentlichen will.

Ravels größter „Hit“ beginnt bekanntermaßen extrem leise, nimmt die ganze Zeit über an Fahrt auf und steigert sich schließlich in ein ziemlich wildes Stakkato hinein. Und genau dann, wenn’s richtig heftig wird, befinden wir uns am Innenrand der Platte, der problematischsten Stelle auf der ganzen Scheibe. Hier gibt‘s bei der Abtastung mit Drehtonarmen die höchsten Verzerrungen, und die Abtastfähigkeit nimmt meist deutlich ab: Wenn die Nadel von Impulsen der heftigeren Art mal aus der Rille geworfen wird, dann hier. Was also tun? Bei Tacet verfiel man auf eine ganz einfache Idee: Man drehe das Ganze um. Will sagen: Die Platte ist „verkehrt herum“ geschnitten. Man setzte die Nadel am Innenrand auf, der Abtaster wandert ganz langsam nach außen. Und deshalb sind die dynamisch anspruchsvollen Passagen des Boleros hier am Außenrand zu finden, wo die Abtastung deutlich besser funktioniert. Zu Beginn gewöhnungsbedürftig , aber es funktioniert ausgezeichnet. Das Netherlands Philharmonic Ochestra unter Carlo Rizzi spielt zudem einen reduzierten und rhythmisch exakten Bolero, bei dem das akustische Spektakel sehr eindrucksvoll wirkt: Zum Ende hin darf man gerne Angst um seine Tieftonmembranen haben. Die Platte klingt sehr störungsarm, hat aber leider einen kräftigen Höhenschlag; bei uns lief sie trotzdem problemlos. Sie steckt in einer gefütterten Innenhülle, sonst gibt’s kein Zubehör.

Fazit

So macht Ravels Spektakel Spaß – die von innen nach außen geschnittene Platte klingt hervorragend
Ravel – Bolero Netherlands Philharmonic Orchestra, Carlo Rizzi (Tacet)


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