Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
175_19476_2
Topthema: Moon Ace
Vollmond
Musik hören ist klasse, doch deswegen Platz für einen Turm von Geräten freizumachen, ist kaum noch zeitgemäß. Moon zeigt, dass man auch bei Kombigeräten viele Vorteile hat.
169_12619_1
Anzeige
Topthema: JETZT ONLINE GEÖFFNET
Liebe hifitest.de User,
auf Grund der aktuellen Lage veröffentlichten wir hier eine Liste mit Händlern und Herstellern die ONLINE für Sie GEÖFFNET haben.
177_19483_2
Topthema: Kino im Wohnzimmer
BenQ TK850
Der neue TK850 verfügt über den beliebten Bildmodus „Sport“, soll darüberhinaus aber auch dem Spielfilm nach der Sportschau gerecht werden, in 4k und mit ordentlicher HDR-Performance, versteht sich. Nehmen wir die Spielfilm-Qualitäten des TK850 unter die Lupe.
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
hifitest.de Schallabsorber
Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.
Neu im Shop:
Hifi Tassen, 4 neue Designs
offerbox_1541241416.png
>> Mehr erfahren
Frage des Tages
Haben Sie einen Subwoofer?
Ja
Nein
Ja
53%
Nein
47%

Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: The Naked and Famous – Passive Me, Aggressive You (Somewhat Damaged)

The Naked and Famous – Passive Me, Aggressive You

4575
Markus Schäpermeier

Den ersten Schock bekommt man bereits beim Auspacken des Vinyls. Sollte jemand auf die Idee kommen, die Scheibe nach einer durchzechten Nacht aufzulegen, ist eine Sonnenbrille dringend geboten: Die Platte kommt als Picture Disc in herrlich schrillen Pink-, Grün- und Orangetönen daher.

Schock Nummer zwei folgt dann leider prompt nach dem Auflegen der Platte. Nach wenigen Sekunden habe ich die Scheibe wieder vom Teller genommen – ich dachte, mein Tonabnehmer hätte das Zeitliche gesegnet. Die Aufnahme ist dermaßen hell, flach und substanzlos, dass es mir schwer fällt, mich auf die Musik zu konzentrieren. Vermutlich ist das Ganze auch noch gewollt und soll jung und frisch klingen. Dies wird der Musik auf keinen Fall gerecht. Die Neuseeländer haben hier ein tolles Debüt abgeliefert, das irgendwo zwischen 80er-Jahre-Synthie-Pop und Indie-Rock angesiedelt ist. Ganz hervorragend funktioniert das Zusammenspiel der beiden Sänger. Gitarrist und Sänger Thom Powers übernimmt hier den Part des netten Boygroup-Popsängers, und Alisa Xayalith bewahrt mit ihrem herrlich schnodderigen, rotzigen Gesang so manches Stück davor, allzu seicht zu werden. Abgesehen vom Klang ist die Produktion ein echtes Highlight. Von völlig überproduzierten, verspielten Stellen über minimalistische Songpassagen; von krachenden, verzerrten Gitarren bis zu zuckersüßem Pop ist in Stücken wie „No Way“ alles vorhanden. Hier wird ständig zwischen laut und leise, düster oder ernst und heiter variiert. Das Ding macht vom ersten bis zum letzten Stück einfach Laune, und die grandiose erste Single-Auskopplung „Young Blood“ hat das Zeug zur Jugendhymne. Die hochwertige Aufmachung mit farbigem 180-Gramm-Vinyl und weißen Songtexten auf dem silberfarbigen Inlet machen den leider ziemlich miesen Klang nicht wieder wett.

Fazit

Als MP3 hervorragend für lange Autofahrten, für die Wiedergabe auf hochwertigen Anlagen leider nicht zu gebrauchen.
The Naked and Famous – Passive Me, Aggressive You (Somewhat Damaged)


-

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren