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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Krokus – Stampede (SIR)

Krokus – Stampede

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Marcus Schüler

Mit Stampede legten die Schweizer Hardrocker Krokus anno 1990 nach diversen Besetzungsänderungen ein neues Album vor. Waren schon die Vorgängeralben keine Meisterwerke mehr, gehen Krokus hier wieder deutlich härter zuwerke.

An wirklich eigenen Ideen scheint es ihnen aber deutlich zu mangeln. So bedienen sie sich für „Rock ’n’ Roll Gypsy“ und „Shotgun Boogie“ bei AC/DC, während „Stampede“ und „Electric Man“ nach Judas Priest klingen und „Nova Zona“ schöne Grüße von Led Zeppelin bestellt. Bei „Sweet Love“ haben sie ohrenscheinlich bei sich selber abgeschaut. Okay, in allen Fällen kann man sich schlechtere Quellen vorstellen, und lässt man diesen Umstand außer Acht, ist „Stampede“ ein gut gelungenes Stück Hardrock. Insgesamt ist Stampede deutlich härter ausgefallen als die Vorgänger und gilt als das härteste Krokus-Album seit „Headhunter“. Eine Ausnahme stellt der Bonustrack „You Ain´t Seen Nothin’ Yet“, ein Cover des Bachmann-Turner-Overdrive Hits, dar. Statt hier bewusst etwas Neues aus einem alten Song machen zu wollen, haben Krokus den Track lediglich minimal härter und schneller eingespielt. Hierdurch wurde der sehr stimmige Charakter der Originals beibehalten. Klanglich ist das Reissue von „Stampede“ im positiven Sinne auf der Höhe der Zeit, und die Pressung in leicht milchig-orangenem 180-g-Vinyl geht ebenfalls in Ordnung. Angesichts der übernommenen original Coverart und gefütterter Innenhüllen fehlt lediglich ein Booklet mit Texten. Von diesem Schönheitsfehler abgesehen stellt die 2013er-Inkarnation von „Stampede“ insgesamt eine gute Investition für alle Krokus-Fans und Sammler dar.

Fazit

Ein guter Job des Labels, leider ein einfallsloser der Band
Krokus – Stampede (SIR)


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