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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: In die Ferne (Shoebill-Music)

Bummelzug Explosion · In der Ferne / Bummelzug Expedition · In die Ferne

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Dieses vorzügliche Doppelpack ist mal wieder ein Beispiel dafür, was aus Wagemut und Kreativität entstehen kann. Wagemut muss man den jungen Musikern deshalb bescheinigen, weil sie sich im digitalen Zeitalter ganz der analogen Wiedergabe verschrieben haben und ihre beiden Werke ausschließlich auf Vinyl anbieten.

Kreativität gibt es gleich auf mehreren Ebenen zu beobachten. Zunächst natürlich bei der Musik und dem zugrundeliegenden Konzept, dazu später mehr, aber auch der Online-Auftritt, die Begleittexte und die Aufmachung der LPs bilden ein überaus originelles Gesamtpaket. Das fängt schon beim Bandnamen an, der sich von „Bummelzug Explosion“ auf Teil eins zu „Bummelzug Expedition“ auf Teil zwei ändert. Die Titel der Alben variieren nur in einem Artikel, aus „In der Ferne“ wird beim zweiten Teil „In die Ferne“. Wenn man nun noch berücksichtigt, dass die Auflage gerade einmal 300 Stück beträgt, dann kann man gar nicht anders als Janis Gürlich und seine Mitstreiter für einen ziemlich enthusiastischen Haufen zu halten, dem der Spaß an der Sache wichtiger zu sein scheint als schnödes Gewinnstreben. Darüber hinaus verwöhnen sie den Hörer mit einer Klangqualität, die wirklich keine Wünsche offen lässt, und erweitern mit den beiliegenden Download-Codes für hochauflösende Dateien die Möglichkeiten, sich an der Musik zu berauschen. Für den ersten Teil bietet die Digital-Version drei zusätzliche Stücke, bei Teil zwei  sind es sogar vier, dafür gibt es auf jeder der beiden sauber produzierten Vinyls einen exklusiven Track, der bei den Downloads nicht enthalten ist. Der konzeptionelle Überbau für die Musik sind die Erlebnisse von Thomas Edward Lawrence, besser bekannt als Lawrence von Arabien, die vom  Schlagzeuger Janis Gürlich abstrahiert und vertont wurden. Der schleppende Rhythmus zum Beginn der Aufnahme, der die Tenor- und Alt-Saxofone unterlegt, verspricht sogleich viel Spannung. Die zunächst vorherrschende Freestyle-Attitüde wandelt sich auf dem dritten Stück „Lassy“ in  melodiebetonten Jazz, der schon fast, und das im besten Sinne, Ohrwurm-Qualität hat. Die digital beiliegende Septet-Version bildet für meinen  Geschmack den stimmungsaufhellenden krönenden Abschluss der Aufnahme. In dem Maße, wie auf dem zweiten Teil die Anzahl der Mitspieler  zunimmt, erhöht sich auch der Anteil der Jazz-Rock-Elemente. Trotzdem herrscht aber überwiegend eine schwermütige Atmosphäre vor, die den  auf den Innenhüllen abgedruckten Begleittexten dazu verhilft, im Kopf des Hörers Bilder entstehen zu lassen.
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In die Ferne (Shoebill-Music)


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