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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Miracle – The Strife of Love in a Dream (Relapse Records)

Miracle – The Strife of Love in a Dream

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Aus dem Hause Relapse Records kommen im Allgemeinen ja mit die gorigsten und dreckigsten Death-Metalund Grindcore-Veröffentlichungen daher. Zu sagen, dass dies bei „The Strife of Love in a Dream“ von Miracle nur ein bisschen anders ist, wäre mit dem Hammer meilenweit am Kopf des Nagels vorbeigeschlagen.

Diese Platte ist reinster Synthiepop, getränkt im New Wave der 1980er- und frühen 1990er-Jahre. Die Sisters of Mercy und Depeche Mode stehen mit einiger Sicherheit in den Plattenregalen des Duos – auch Type-0-Negative und Talk Talk meine ich hier und da zu erhören. Wie dem auch sei und ohne auf Ähnlichkeitsvergleichen herumzureiten: „The Strife of Love in a Dream“ ist trotz des etwas prätentiösen Namens ein echter Koloss von einem Album. Das liegt auf der einen Seite am doch sehr bassigen, insgesamt jedoch hochklassigen Sound, andererseits aber einfach an der emotionalen Tiefe, die Miracle mit einer unerschöpflich scheinenden Vielzahl von kreativen Einfällen und Instrumenten aus dem Elektrodickicht hervorzuzaubern vermögen. Vom stampfenden Opener „The Parsifal Gate“ über das elegische Night Sides“ bis hin zum grandiosen Abschluss „Angelix“ reiten die beiden Künstler, die schon überall und mit jedem, der in der Szene Rang und Namen hat, gespielt zu haben scheinen, einen musikalischen Parforceritt durch Genres und Gefühle, der zumindest eins klarstellt: Auch wenn Relapse Records sich in den vergangenen Jahren von der reinen Metal-Lehre etwas abgewendet hat, so bleibt das Programm auf irgendeine Art und Weise dennoch dem Extrem verhaftet.

Fazit

Tiefgehender Synthiepop mit viel Abwechslung und eigenständigem Charakter.
Miracle – The Strife of Love in a Dream (Relapse Records)


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