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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Sonaten für Klavier und Violine (Philips)

Komponist: Wolfgang Amadeuas Mozart, Interpret: Clara Haskil, Arthur Grumiaux - Sonaten für Klavier und Violine

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Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Ah, Clara Haskil, meine Lieblings-Beethoven-Interpretin. Wer mir jetzt unterstellt, dass ich irre rede, der höre sich mal eine der seltenen Beethoven-Aufnahmen der zierlichen Pianistin an – so viel Kraft und Witz liegt in der Interpretation,  dass  sich  die  Garde  der  alten  Männer  ziemlich  lang  machen kann, um da heranzureichen.

Aber genug polemisiert, wenden wir uns einer der bekannteren Kernkompetenzen Clara Haskils neben Chopin zu: Wolfgang Amadeus Mozart. Vier der sechs zusammen mit Arthur Grumiaux aufgenommenen Sonaten finden sich auf diesem Album, das in den späten 50er-Jahren aufgenommen wurde, nicht lange vor Haskils tragischem Tod 1960. Die Form der Sonate für Klavier und Violine hatte Mozart erst im Jahr 1777 kennengelernt und sich sofort begeistert darauf gestürzt. Im zeitlichen Kontext ist das Album zweigeteilt – wenn auch nicht chronologisch nach dem Zeitpunkt der Komposition angeordnet. Je ein zweisätziges Werk aus dem Jahr 1778 und ein dreisätziges aus dem Jahr 1781 teilen sich eine Plattenseite. Vor allem die zweite der älteren Sonaten, KV304, beeindruckt durch eine ungemein tiefe Stimmung der Traurigkeit, wohl zum Zeitpunkt der Komposition beeinflusst durch den Tod der Mutter Mozarts. Die beiden späteren Werke, aufwendiger mit dreisätziger Struktur, zeigen die ganze kompositorischen Meisterschaft Mozarts, der nur mithilfe zweier Instrumentalstimmen seine fabelhafte Ausdrucksstärke und die ihm immer zu eigenen Unterströmungen unter der Oberfläche vermeintlich perfekt polierter Schönheit zeigt. Nicht zu Unrecht entdeckten Musikexperten hier immer eine nahe Verwandtschaft zu den späteren Instrumentalwerken Beethovens, der ja erst das Virtuosentum der Romantik im 19. Jahrhundert möglich gemacht hat. Clara Haskil und der jüngere Arthur Grumiaux waren zum Zeitpunkt der Aufnahme zwei schon gesetzte, in sich ruhende Musiker, absolute Weltstars, die niemandem mehr etwas beweisen mussten. Davon profitiert die klare, disziplinierte Tonsprache der Aufnahmen, die dem Zuhörer einen fabelhaft offenen Zugang zu diesen ganz speziellen Mozartwerken erlauben. Der Klang der Aufnahme und der neu veröffentlichten Platte ist frisch und fehlerfrei. 

Fazit

 Interpretatorisch und klanglich hevorragende Mozart-Aufnahme
Sonaten für Klavier und Violine (Philips)


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