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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Mortem – Ravnsvart (Peaceville)

Mortem – Ravnsvart

18778
Michael Bruss
Michael Bruss

Mit origineller Old-School-Mucke tun sich die meisten harten Metalbands schwer – die Fans aus der Hochzeit von Black und Deathmetal haben ja schon so ziemlich alles gehört, was es im Genre je gab – und seitdem 25 bis 30 Jahre Zeit, das zu verinnerlichen. Zudem sind die „Jungs und Mädels“ mittlerweile meist über 40 oder gar 50 Jahre alt und erleben dieselbe Musik schon aus hormonellen Gründen ganz anders.

Das Kunststück ist also, den emotionalen Zustand des 14-jährigen Metal-Entdeckers im 40-jährigen Büroangestellten mit Kurzhaarfrisur wieder neu zu entfachen. Mortem schaffen das mit „Ravnsvart“ zum größten Teil einigermaßen überzeugend. Das Allstar-Outfit aus Norwegen greift dabei auf insgesamt sicherlich ein gutes Jahrhundert Erfahrung mit schwarzmetallischen Gewitterstürmen zurück: Die schon 1989 gegründete Band wurde von ihren Mitgliedern zugunsten anderer Projekte erst mal auf Eis gelegt, doch zum 30. Geburtstag haben Saitenderwisch Steinar Sverd Johnsen (Arcturus, Satyricon), Shouter Marius Vold (Stigma Diabolicum, Arcturus), Drummer Hellhammer (Mayhem, Covenant, Arcturus) und Bassist Tor R. Stavenes (1349, Svart Lotus) sich entschlossen, doch mal was auf die Menschheit loszulassen. Der Winter naht schließlich. Nein, es ist kein „La Masquerade Infernale“ und auch kein „Enthrone Darkness Triumphant“ geworden, doch gerade der Opener und Titeltrack schafft die Reminiszenz an die Faszination meiner Jugend ziemlich gut. Die schnellen Tracks wie „Blood Horizon“ wirken angemessen kalt und frostklirrend, und in den hymnischen Parts von „Morkets Monolitter“ oder „The Core“ kriechen erhabene Gefühle in die Magengegend. „Ravnsvart“ bietet kurzweilige Unterhaltung, die mich in den besten Momenten um 25 Jahre jünger fühlen lässt.

Fazit

Kein Originalitätskracher, aber eine sehr gute Erinnerungsauffrischung an die Glanzzeiten des Genres.
Mortem – Ravnsvart (Peaceville)


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