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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Sepultura – Quadra (Nuclear Blast)

Sepultura – Quadra

19341
Michael Bruss
Michael Bruss

Wie vielen anderen habe ich Sepultura seit dem Abgang von Sänger Max Cavalera im Jahr 1996 – spätestens aber nachdem auch sein Bruder Igor 2006 den Posten am Schlagzeug räumte – dummerweise etwas zu wenig Beachtung geschenkt. Während diese beiden sich mit Soulfly beziehungsweise The Cavalera Experience weiter musikalisch beschäftigen, hat Gitarrist Andreas Kisser mit Derrick Leon Green am Mikrofon und Eloy Casagrande am Schlagwerk nämlich zwei überaus fähige Mitstreiter gefunden.

Meines Erachtens positiv ist dabei die Entwicklung weg vom Tribal-Metal der späten 1990er- und frühen 2000er-Jahre. Denn mit „Quadra“ besinnen sich Sepultura verstärkt auf ihre rauen, thrashigen Wurzeln. Schon der Opener „Isolation“ haut dermaßen aggressiv und ungefiltert auf die Highspeed-Kacke, dass mir beim ersten Hören beinahe die Gesichtsmaske verrutscht ist – was für eine Kanonenkugel aus Doublebass-Maschinengewehr, Highspeed-Snare-Attacke und Midtempo-Stampfer! Wenn hier live gespielt keine Verletzten vor der Bühne zu beklagen sind, dann weiß ich es auch nicht. Auch „Means to an End“ macht keine Gefangenen, bezieht seine Wirkung aber aus etwas komplexeren Riffs und Strukturen. So geil kann das eigentlich nur noch Machine Head, die ich hier beim Songwriting fast schon mit am Werk vermuten würde. In „Ali“ höre ich dann auch die frühen Biohazard (auf Metal-Drogen-Trip) durch, während „Guardians of the Earth“ ein etwas ruhigerer und experimentellerer Track mit Keyboard und Akustikgitarre(!) geworden ist. Ganz nach hinten raus wird es etwas ruhiger, was für Abwechslung sorgt („Fear; Pain; Chaos; Suffering“ mit weiblichem Gesang), andererseits aber das hohe Niveau der ersten Hälfte nicht ganz halten kann. Dennoch: Geil!

Fazit

Einfach nur ein hammergeiles Brett mit nahtlosem Anschluss an frühe Glanztage.
Sepultura – Quadra (Nuclear Blast)


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