Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
186_19805_2
Topthema: Verführerisch
Bowers & Wilkins 705 Signature
Wir haben den neuen Regallautsprecher 705 Signature auf den Prüfstand gestellt.
187_19803_2
Topthema: Schwere Geschütze
Goya Acoustics Moajaza
Der internationale High End Markt ist kein leichtes Betätigungsfeld für einen Hersteller. Goya Acoustics möchte trotzdem genau hier einsteigen und scheut dabei keine Anstrengungen.
182_0_3
Anzeige
Topthema: Heimisches Kinozimmer
Bequeme & bezahlbare Kino-Sofas
Die hochwertigen Sessel und Sofas von Sofanella schaffen ein gemütliches und bequemes Heimkinoerlebnis
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
hifitest.de Schallabsorber
Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.
Neu im Shop:
Hifi Tassen, 4 neue Designs
offerbox_1541241416.png
>> Mehr erfahren

Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Paradise Lost – Obsidian (Nuclear Blast)

Paradise Lost – Obsidian

19683
Michael Bruss
Michael Bruss

Paradise Lost waren und sind einer meiner größten musikalischen Einflüsse überhaupt. Nicht nur, dass sie mit ihrem Zweitwerk „Gothic“ ein ganzes Genre definiert haben, auch die folgenden Veröffentlichungen haben bis heute keine echte Konkurrenz.

Klar gab es viele Nachahmer, doch den besonderen Sound von Paradise Lost konnte niemand auch nur im Ansatz auf dieser Qualitätsstufe erreichen. Das gilt ausdrücklich auch für die sehr poppigen Alben um die Jahrtausendwende: „One Second“, „Host“ und „Symbol of Life“ waren zwar weit entfernt vom Doom/Death der Anfangsjahre, doch die konstante und sinnvolle Entwicklung der Band war stets nachvollziehbar und auf höchstem Niveau. Die Rückwendung zum harten, sogar von Growling geprägten Metal seit dem 2007er Werk „In Requiem“ hat sicherlich dennoch viele Fans gefreut und hat für mich persönlich im dramatischen, genialen „Beneath Broken Earth“ vom 2015er Album „The Plague Within“ kulminiert. „Obsidian“ startet ganz anders. Akustisch, mit melodiösem Gesang und poppigen Streichern eröffnet „Darker Thoughts“ das Album – wasndas? Doch schon eine Minute später folgt eine teilweise Entwarnung in Form von fetten Gitarrenakkorden und aggressivem Shouting. Dennoch: Schon der Opener deutet an, dass Paradise Lost ihren Horizont deutlich weiter aufspannen als auf dem direkten Vorgängeralbum, „Ghost“ zum Beispiel huldigt ungeniert den Sisters of Mercy. Elemente aus „Host“-Zeiten finden sich im weiteren Verlauf ebenso wie von „Medusa“ und „Icon“. Letzteres Album ist vielleicht das stilistisch „Obsidian“ nächstliegende – plus Growls und der fetter Produktion. Der Anfang des doomigen Video-Tracks „Fall From Grace“ garantiert Gänsehaut, beim zweiten Hören noch mehr als beim ersten. Wirkliche Enttäuschungen bleiben aus.

Fazit

Konsequente Entwicklung ohne die Grundtugenden aufzugeben: Paradise Lost haben wieder mal alles richtig gemacht.
Paradise Lost – Obsidian (Nuclear Blast)


-

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren