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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Exhorder – Mourn the Southern Skies (Nuclear Blast)

Exhorder – Mourn the Southern Skies

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Michael Bruss
Michael Bruss

Exhorder sind echte Schlachtschiffe des Metal – lange verschollene, wohlgemerkt. „Mourn the Southern Skies“ ist das erste Lebenszeichen der (bei Gesang und Gitarre noch originalbesetzten) Band seit sage und schreibe 27(!) Jahren.

Und auch davor machte sich die Formation um Frontmann Kyle Thomas recht rar, denn mit „Slaughter in the Vatican“ und „The Law“ veröffentlichten die Jungs aus New Orleans gerade mal zwei Alben in den Jahren 1990 (zuvor im Jahr 1987 eigenveröffentlicht) und 1992. Man kann Exhorder durchaus als Wegbereiter des Groove-Thrashmetal bezeichnen, eine Ehre, die man sich mit den schon damals ungleich erfolgreicheren Pantera teilt. Mit den Mannen um Phil Anselmo verbindet Exhorder übrigens eine lange Freundschaft. Nun aber zum aktuellen Album. „Mourn the Southern Skies“ wirkt zu Beginn ein wenig zahmer und melodielastiger als „The Law“, dessen rohe, stark verzerrte Gitarrenproduktion zum damaligen Zeitpunkt bei vielen Fans zur Ekstase geführt hatte. „Asunder“ und „Hollowed Sound“ zum Beispiel überraschen mit tollen Hooklines. In „Beware the Wolf“ jedoch packen Exhorder derart die Thrashkeule aus, dass es eine wahre Freude ist – Pantera-Fans der „Vulgar Display of Power“-Ära werden sich vor Verzückung nass machen. Direkt danach geht es mit dem Titeltrack dann geradezu atmosphärisch weiter, sogar ein Keyboard und Akustikgitarren schleichen sich im ungewohnt harmonischen Finale des Tracks ein. Insgesamt ist die neue Exhorder ein supersolides, gleichsam modernes wie traditionelles Stück Abrissmetall, das 90 % der Jungspunde im Genre zeigt, wo die Axt im Keller hängt.

Fazit

Abwechslungsreich, melodisch und aggressiv, perfekt eingespielt und bestens produziert: eine Thrashgranate erster Güte.
Exhorder – Mourn the Southern Skies (Nuclear Blast)


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