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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Robert Plant – Carry Fire (Nonesuch)

Robert Plant – Carry Fire

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Holger Barske
Holger Barske

Lang, lang ist‘s her, dass Robert Plant mit Led Zeppelin die Bühnen der Welt erobert hat. Die Band trennte sich bereits 1980 nach dem Tod von Drummer John Bonham, und von gelegentlichen Events mit einem Led-Zeppelin-ähnlichen Lineup abgesehen, wandelt Robert Plant seitdem auf Solopfaden.

Der bekennende Tolkien-Fan (Szenen aus Mittelerde hat er auch immer mal wieder in Led-Zeppelin-Songs eingebaut) wird nächstes Jahr 70, seine musikalische Schaffenskraft ist aber nach wie vor ungebrochen. „Carry Fire“ ist sein elftes Soloalbum, wobei „solo“ eigentlich nicht ganz richtig ist: Seine langjährige Begleitband „The Sensational Space Shifters“ ist auch hier mit an Bord und steht immerhin auf dem Plattenrücken mit drauf. Schon lange hat Plant sich vom – wenn auch innovativen – Rock‘n‘Roll der LedmZep-Ära verabschiedet – ein bisschen. Sein Interesse an Musik auf der ganzen Welt war von jeher groß und fließt in jedes seiner Alben mit ein, auch in dieses. Hier und da tönt‘s ein bisschen orientalisch, driftet aber nie über Gebühr ins Ethno-Lager ab. Im Zweifelsfalle gibt‘s dann doch immer wieder eine kurze, heftige Rettungsaktion aus der Blues-Ecke, die ein bisschen wie von damals klingt. Dem „Season‘s Song“ sind gewisse Ähnlichkeiten mit „Going to California“ nicht abzusprechen, die Afro-Elemente machen trotzdem etwas Besonderes daraus. Plant behauptet von sich selbst völlig zu Recht, stimmlich derzeit absolut auf der Höhe zu sein. Es ist absolut erstaunlich, mit welcher Souveränität sich der Mann auch in den hohen Tonlagen tummelt. Das ist kein reifes Spätwerk, sondern ein gutes Album einer hochklassigen Truppe in der Blüte ihrer Schaffenskraft. Klang? Ziemlich gut, transparent und dynamisch. Pressqualität? Prima. Zubehör? Beiblatt mit Texten, Download-Gutschein.

Fazit

Gelungenes, farbiges Album eines bis zum heutigen Tag großen Sängers.
Robert Plant – Carry Fire (Nonesuch)


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