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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Steven Wilson – Hand. Cannot. Erase. (No Man‘s Land)

Steven Wilson – Hand. Cannot. Erase.

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Nein, ein neues Porcupine -Tree-Album ist immer noch nicht in Sicht. Um erst einmal das abzuschmettern, was aus der Richtung Steven Wilson vielleicht am ehesten zu erwarten gewesen wäre.

Aber Soloalbum Nummer vier des Musiktausendsassas aus dem britischen Herfordshire steht seit geraumer Zeit in den Regalen und rotiert nunmehr hier. Stilistisch gibt sich der Brite abermals schwer einzuordnen, aber das kennen wir ja schon von ihm. Vergegenwärtigt man sich, dass er neben seinem „Vorsitz“ bei Procupine Tree auch so interessante Dinge tut wie Opeth und Marillion zu produzieren, dann verwundert das nicht: Der 47-Jährige ist ein ewig Suchender, er giert nach musikalischer Entwicklung. „Hand. Cannot. Erase.“ steht zweifellos in der Tradition der Konzeptalben der Siebziger. Es enthält, und das ist etwas überraschend, ziemlich viele elektronische Elemente, genauso gut lassen sich aber auch Jazz-Einflüsse vom Gitarrenspiel eines Pat Metheny erkennen („First Regret“). Dazu gesellt sich erstaunlich bombastischer Rock mit Stadionqualität („3 Years Older“). Thematisch beschäftigt sich das Werk mit der Britin Joyce Carol Vincent, respektive mit ihrem zwei Jahre lang unentdeckten Tod. Zum Glück erzählt Wilson aber weit mehr als einfach eine unfassbar traurige Geschichte, seine Auflösung ist eine sphärische, vergeistigte Version der Ereignisse. Ein ungeheuer vielschichtiges Album zum Anhören, nicht zum Reinhören. Klanglich gefällt der stramme, kompakte und gut ausdifferenzierte Sound. Wie heutzutage üblich, gibt’s das Ganze als zwei 180 Gramm schwere Scheiben im Doppelklappvover. Dazu gesellt sich ein Download-Code für die Digitalversion, ein zwölfseitiges Booklet, die beiden Platten stecken in gefüttertten Innenhüllen. Die Scheiben sind, von gelegentlichen Rauschfahnen abgesehen, gut produziert.

Fazit

Vielschichtig, hintergründig, will entdeckt werden, bleibt aber umso länger hängen.
Steven Wilson – Hand. Cannot. Erase. (No Man‘s Land)


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