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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Roland Van Campenhout – Dah blues iz-a-comming… (Meyer Records)

Roland Van Campenhout – Dah blues iz-a-comming…

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Holger Barske
Holger Barske

Wo gräbt der bloß immer wieder diese Leute aus, der Werner Meyer? Seit Jahren präsentiert er uns mit schönster Regelmäßigkeit musikalische Perlen von Leuten, die bis dato weithin unbekannt waren, aber zweifellos exzellente Musiker sind und sehr schöne Kompositionen auf Lager haben. Roland Van Campenhout nun ist ein alter Blues-Recke, der dem Vernehmen nach in den Siebzigern zusammen mit Rory Gallagher überall auf der Welt tourte.

Mittlerweile ist er Mitte sechzig – und das sieht man auch. Bei einem glaubhaften Blueser muss das so sein, die echten Fertigkeiten kommen erst mit den Jahren und mit den Narben, die das Leben schlug. Für das auf diesem Album dokumentierte Konzert im Kölner Kellertheater holte sich der Belgier zwei Mitstreiter ins Boot: Steven De bryn ist das exakte Gegenteil von Van Campenhout, nämlich ein echter Blues-Jungspund. Seine Mundharmonika passt in diese Session wie die Faust aufs sprichwörtliche Auge. Deutlich exotischer, aber auch zurückhaltender gibt sich die Dritte im Bunde, Pascale Michiels. Sie bedient eine ganze Reihe im fernen Osten beheimateter Saiten- und Blasinstrumente, auch darf die Dame hier und da Background-Vocals singen. Die acht Titel – es hätten ruhig ein paar mehr sein dürfen – sind typisches Blues-Material: teils neu arrangierte Traditionals, teils Kompositionen alter Delta-Größen, teils Stücke von Roland Van Campenhout. Das Ganze geriet musikalisch dicht, stimmungsvoll, vielleicht schon fast ein bisschen zu perfekt. Dazu mag auch das extrem transparentente und dynamische Klangbild beitragen, das die üblichen Limitierungen einer Live-Aufnahme Lügen straft. Die Platte (DMM) hat Pauler gemastert – alles gut.

Fazit

Technisch perfektes, musikalisch gehaltvolles Blues-Album, klanglich überragend!
Roland Van Campenhout – Dah blues iz-a-comming… (Meyer Records)


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