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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Robert Coyne – Woodland Conspiracy (Meyer Records)

Robert Coyne – Woodland Conspiracy

1872
Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Mutig ist es ja schon: Sich über ein ganzes Album, nur mit der Gitarre beziehungsweise dem Fender Rhodes vor ein Mikrofon zu setzen und die eigenen Stücke vorzutragen, fest im Vertrauen darauf, dass der Spannungsbogen trägt. Um es kurz zu machen: Robert Coyne, Sohn des unlängst verstorbenen Kevin Coyne, kann das.

Sechzehn Song-Miniaturen hat er für dieses Album zusammengetragen, das auf dem kleinen, feinen Meyer-Records-Label erscheint – schon immer ein Garant für besondere Künstler mit besonderen Aufnahmen. Robert Coyne ist ein sperriger Künstler mit sehr eigenen Ideen – alleine über seine Texte, die in dem liebevoll illustrierten Klappcover abgedruckt sind, kann man wohl wochenlang nachdenken. Und so macht es die Platte es einem zunächst nicht leicht, hineinzufinden – ich habe festgestellt, dass ich „Woodland Conspiracy“ zum Beispiel überhaupt nicht direkt nach einem anstrengenden Arbeitstag hören konnte – die Platte ließ mich einfach „abprallen“. In einer entspannteren Stimmung dagegen kann man sich von den Tiefen Robert Coynes Melancholie einfangen lassen, wie das nur bei manchen Ausnahmekünstlern gelingt. Wehmütige Erinnerungen an Nick Drake werden wach, Robert Coyne ist aber dann doch direkter und zupackender als sein legendärer Landsmann. Die faszinierende Stimme, kongenial vom Toningenieur eingefangen, erzählt kleine,verschrobene Miniaturen, während die anfangs unspektakulär wirkende Gitarrenbegleitung sich im Verlaufe des Albums mehr und mehr als fast vollwertiger Ersatz für eine ganze Band erweist: Coyne spielt quasi Perkussion, Begleitung und Solo – ganz ohne Overdubs!

Fazit

Und wieder eine Neuentdeckung bei Meyer Records: Der großartige Robert Coyne hat ein Album für die stillen Momente aufgenommen – intim, faszinierend und melancholisch in einer kongenialen Produktion
Robert Coyne – Woodland Conspiracy (Meyer Records)


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