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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Christian McBride’s New Jawn (Mack Avenue)

Christian McBride’s New Jawn

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Ralf Henke

Der Bassist Christian McBride ist dafür bekannt, gleich mehrere Formationen in unterschiedlichen Besetzungen gleichzeitig am Laufen zu haben. Seiner neuesten Band gab er die Slang-Bezeichnung „New Jawn“, das in seiner Heimatstadt Philadelphia für etwas verwendet wird, das man noch nicht benennen kann oder wo es noch keine Notwendigkeit gibt es zu benennen.

Im Falle dieser „New Jawn’s“ ist das eine starke Untertreibung, denn das Quartett ist ein ideales Vehikel, um Christian McBrides Vorliebe für reduzierte Ensembles zum Klingen zu bringen. Josh Evans an der Trompete, Marcus Strickland an Tenorsaxofon und Bassklarinette sowie Nasheet Waits am Schlagzeug führen neun Stücke auf, von denen nur das finale „Sightseeing“ nicht aus den eigenen Reihen erstellt wurde, sondern von Wayne Shorter. Der humorige Beginn mit dem passend betitelten Stück „Walkin’ Funny“ und seiner holprigen Bass-Line stimmt den Hörer ein auf ein Album voller Kreativität und Überraschungen. „Ke-Kelli Sketch“ beginnt mit gestrichenem Bass und Trommelwirbeln, gefolgt von der „Ballad of Bernie Washington“. Den drei grundlegend unterschiedlichen Stücken wird mit „The Middle Man“ ein Titel in bester Bop-Tradition angefügt. Die Freunde des Bass-Spiels kommen auf „Pier One Import“ voll auf ihre Kosten, denn Christian McBride lässt die Finger über die Saiten fliegen, als würde er Gitarre spielen. Bemerkenswert viele Stile fließen in diesem Album zusammen, auch Free und Cool Jazz sind immer wieder anzutreffen. Trotz der vielen Traditionen klingt die Band stets frisch und die vier Solisten haben eine gemeinsame Ebene, bleiben aber individuell erkennbar. Dass das Quartett ohne Piano auskommt, hat man schnell vergessen und giert nach jedem weiteren Track der Doppel-LP.

Fazit

Christian McBride begeistert auch mit seiner neuen Formation.
Christian McBride’s New Jawn (Mack Avenue)


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