Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
169_12619_1
Anzeige
Topthema: JETZT ONLINE GEÖFFNET
Liebe hifitest.de User,
auf Grund der aktuellen Lage veröffentlichten wir hier eine Liste mit Händlern und Herstellern die ONLINE für Sie GEÖFFNET haben.
173_19182_2
Topthema: Eine glatte Eins
Philips 55OLED804
Vor einem Jahr glänzte der Philips 55OLED803 mit hervorragender Bildqualität in unserem Test. Der Nachfolger 804 soll nun noch eine Schippe drauf legen. Wir haben nachgeschaut.
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
hifitest.de Schallabsorber
Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.
Neu im Shop:
Raumakustik, Schallabsorber: 12 neue Motive
offerbox_1549720204.jpg
>> Mehr erfahren

Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Yael Nachshon Levin – Shining Long After They‘re Gone (LowSwing Records)

Yael Nachshon Levin – Shining Long After They‘re Gone

18797
Michael Bruss
Michael Bruss

Es ist immer etwas Besonderes, ein neues Album des Berliner Labels LowSwing Records in die Hände zu bekommen. Das liegt zum einen am recht seltenen Output, zum anderen aber daran, dass die Aufnahme komplett analog in den LowSwing Studios unter der Regie des Label- und Studiochefs Guy Sternberg stattfinden: Das Musiksignal trifft an keiner einzigen Stelle auf Bits oder Bytes.

Zusätzlich entstehen die Tracks seiner Aufnahmen als Bandprodukt, alle Musiker spielen also zusammen, das Ganze kommt aufs Band und wird anschließend „Direct-to-Disc“ gepresst. Die vorliegende Aufnahme von Yael Nachshon Levin, einer in Berlin lebenden Sängerin und Kuratorin klingt ein Jota rauer, ungeschliffener und weniger analytisch als zum Beispiel der klassisch-audiophile Erstling von Labelkollegin Reema aus dem Jahr 2018. Die analoge Wärme und körperliche Wucht im Bass stehen aber auch auf „Shining Long After They‘re Gone“ im Vordergrund. Härten kennt das Klangbild nicht. Dazu erklingt die warme Stimme von Yael Bachshon Levin, die von den derzeit wohl bekanntesten israelischen Jazzmusikern begleitet wird. An der Trompete findet sich Avishai Cohen, der selbst gerade erst ein brillantes Album auf den Markt gebracht hat. Sein Bruder Yuval Cohen brilliert am Saxofon, Haggai Cohen Milo (u.a. Omer Klein Trio) lässt den Kontrabass singen, der Percussionist Itamar Doari zeigt, dass er seit seinen Tagen bei Esther Ofarim nichts verlernt hat, und der Multi-Instrumentalist Thomas Moked Blum (u.a. Fink und Patricia Kaas) spielt Gitarre. Das zwischen ruhigem Jazz und distinguiertem Pop mäandernde Album klingt organisch, familiär, ungezwungen und intim, versprüht Freude am musikalischen Schaffensprozess und transportiert diese mit einer hervorragenden 180-Gramm-Pressung ungefiltert. Die auf 500 Exemplare limitierte Scheibe erscheint am 29.11.2019, Vorbestellungen sind möglich.

Fazit

Wenn Freunde miteinander Musik machen: sinnlicher Jazz mit warmem Klang.
Yael Nachshon Levin – Shining Long After They‘re Gone (LowSwing Records)


-

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren