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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Mongo Santamaria - Stone Soul (Label: Columbia / Speakers Corner)

Mongo Santamaria - Stone Soul

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Der kubanische Percussionist Ramón „Mongo“ Santamaria hat seit den 1950er-Jahren zahllose Alben veröffentlicht und klammheimlich dafür gesorgt, dass lateinamerikanische Rhythmen Einzug in die amerikanische Jazz-Musik gehalten haben. Wenn man sich also ein Album des Meisters dieser Spielart zu Gemüte führt, erwartet man natürlich besondere Leckerbissen für die Ohren.

„Stone Soul“ enttäuscht diese Erwartungen nicht, sondern glänzt mit Neufassungen von Klassikern wie „Son-of-a-Preacher Man“ und verzückt mit herrlichen Percussions auf „Hitchcock Railway“. Liest man sich die Liste der beteiligten Musiker und deren Instrumente durch, würde man erheblich mehr Latin-Power erwarten, denn neben Mongo Santamaria sind noch zwei weitere Percussionisten mit an Bord. Außerdem hat er eine amtliche Bläsercombo im Studio versammelt, die das gesamte Spektrum der Saxofon-Tonlagen abdeckt, dazu noch Trompete, Klavier und Bass. Diese kloppen aber nicht, zumindest nicht immer, wild drauflos, sondern sorgen dafür, dass insbesondere die sehr geschmackvolle Version von „Where We Are“ in den weit geöffneten Ohren des Hörers haften bleibt, ebenso wie das „Stoned Soul Picnic“, womit die B-Seite startet. Auch „Little Green Apples“ kommt angesichts der zehnköpfigen Formation sehr ruhig und kultiviert daher; die Band kann es allerdings auch ganz schön krachen lassen. Den Höhepunkt erreicht das Album mit dem finalen Song „Cloud Nine“, der schon mit einem Percussion-Feuerwerk beginnt, sich dann aber trotzdem noch zu steigern weiß und selbst den fußfaulsten Hörer zum John Travolta der heimischen Tanzfläche werden lässt. Der aufgemöbelte Klang bringt fast 50 Jahre nach Erstveröffentlichung neuen Schwung in jede Plattensammlung.

Fazit

Endlich mal wieder eine Jazz-Platte, bei der man hemmungslos das Tanzbein schwingen kann.
Mongo Santamaria - Stone Soul (Label: Columbia / Speakers Corner)


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