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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: At Onkel Pö’s · Carnegie Hall (Jazzline)

At Onkel Pö’s · Carnegie Hall

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Ralf Henke

Die „Onkel-Pö“-Reihe hat im letzten Jahr bereits für mächtig Freude bei den Jazzfans gesorgt und der NDR verantwortet, dass diese Hochstimmung weiterhin anhält. Dessen Archive sind bestens gefüllt, denn zwischen 1975 und 1985 wurden mehr als 120 Konzerte mitgeschnitten, von denen wieder vier Schätze ausgewählt wurden, die bisher noch nicht ihren Weg ins heimische Musikzimmer angetreten haben.

Allen gemeinsam ist die einheitliche Aufmachung der Doppel-LPs, die im stabilen Klappcover daherkommen und deren Hüllen mit einem launischen Text von Holger Jass versehen sind, der das Onkel Pö von 1979 bis 1985 leitete. Im Innenteil des Klappcovers finden sich interessante Abhandlungen des Autors und Kritikers Michael Laages, der nicht nur isoliert die Musik betrachtet, sondern stellenweise auch gesellschaftliche und politische Aspekte in seine Analyse einfließen lässt und damit viel zum Verständnis der jeweiligen Künstler beiträgt. Dass der NDR viel von guter Aufnahmetechnik versteht, haben die ersten Konzerte dieser Reihe schon gezeigt und auch die neuen Doppel-LPs überzeugen in dieser Hinsicht auf ganzer Linie. Die vier Neuerscheinungen werden in aufsteigender Reihenfolge des Aufnahmedatums betrachtet, die mit dem 8. August 1975 beginnt.
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Dipl. Phys. Guido Randerath
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An diesem Tag gaben sich die Tenorsaxofonisten Johnny Griffin und Eddie Davis gemeinsam mit Tete Montoliu am Piano, Niels-Henning Ørsted Pedersen am Bass und Art Taylor am Schlagzeug die Ehre. Den Beinamen „Lockjaw“ (Kiefersperre) erhielt Eddie Davis übrigens nicht wegen einer besonderen Spieltechnik, sondern aufgrund des Erfolges eines Jazzstandards, den er für ein kleines Label aufgenommen hat und dessen Titel, um Tantiemen zu sparen, in „Lockjaw“ umbenannt wurde. Griffin und Davis hatten schon Anfang der 1960er-Jahre sehr fruchtbar zusammengearbeitet und einige gemeinsame LPs veröffentlicht. Auch später fanden sie immer wieder zusammen und begeisterten die Fans mit ihren nicht enden wollenden Soli. Johnny Griffin eilte der Ruf voraus, der schnellste Saxofonist der Welt zu sein, was durchaus zutreffen kann, wenn man sich das finale „Funky Flute“ von diesem Album anhört. Eddie Davis kann mit seinem etwas voluminöser klingenden Ton aber folgen, und auch die Mitspieler leisten Schwerstarbeit bei dieser Hochgeschwindigkeitsnummer. Über 20 Minuten lang malträtieren sie die Instrumente, bis wohl auch dem letzten Zuhörer allein vom Zuhören das Hemd am Körper klebt. Vorher beeindrucken sie mit einer sehr interessanten Interpretation von „Sophisticated Lady“, auf dem die künstlerische Freiheit im Jazz zelebriert wird wie auf keinem anderen Stück dieses Albums.
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At Onkel Pö’s · Carnegie Hall (Jazzline)


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