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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Harold Land Sextet – West Coast Blues! (Jazz Workshop)

Harold Land Sextet – West Coast Blues!

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Auf zwei Dinge kann man sich bei Jazz Workshop fast blind verlassen: Erstens haben sie ein exzellentes Gespür für die Auswahl ihrer Veröffentlichungen, präsentieren sie doch stets feinsten Jazz abseits dessen, was die großen Labels in die Regale stellen. Zweitens sind ihre handverklebten Cover zwar von hoher Qualität, aber so eng geschnitten, dass die Antistatikhüllen beim Herausziehen entweder zerreißen oder beim Hineinquetschen zerknittern.

Zwischen diesen beiden Handlungen beruhigt sich das Gemüt aber bei einer famosen Darbietung des Tenorsaxofonisten Harold Land, dessen Sextett mit Joe Gordon (Trompete), Wes Montgomery (Gitarre), Sam Jones (Bass), Barry Harris (Piano) und Louis Hayes (Schlagzeug) hochkarätig besetzt ist; die drei Letztgenannten bildeten zu diesem Zeitpunkt die Rhythmustruppe von Cannonball Adderley. Bis auf eine Ausnahme verfügen alle Stücke der an zwei Tagen im Mai 1960 eingespielten Session über eine beeindruckende Länge von mehr als sechs Minuten; reichlich Zeit also, sich in Hardbop-typischer Manier in weitläufigen Soli zu ergehen. Den größten Anteil hat dabei Land, der auch drei der sechs Stücke selbst komponierte. „Ursula“ eröffnet die Session in entspanntem Tempo, welches bei „Klactoveedsedstene“ sogleich gesteigert wird. „Don‘t Explain“ sorgt dann noch einmal für eine ruhige Atmosphäre, bevor die durchgängig auf musikalisch hohem Niveau spielende Aufnahme auf der B-Seite beim „West Coast Blues“ aus der Feder Mongomerys und den beiden Land-Nummern „Terrain“ und „Compulsion“ das Tempo noch mal anzieht; Louis Hayes‘ Darbietung hat mich dabei am meisten begeistert.

Fazit

Wunderbarer Jazz, der leider etwas an der breiigen Klangqualität leidet.
Harold Land Sextet – West Coast Blues! (Jazz Workshop)


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