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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Jake Bugg - Shangri La (Jake Bugg Records)

Jake Bugg - Shangri La

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Holger Barske
Holger Barske

Der Typ wird jetzt gerade mal 20 und legt nach seinem Debüt 2012 sein zweites Album nach. Nummer eins ging im Oktober 2012 problemlos an die Spitze der britischen Charts.

Auf Nummer zwei steht „Produced by Rick Rubin“ – verdammt, wo will der denn eigentlich noch hin? Die gute Nachricht lautet: Rubin hat Jake Bugg Jake Bugg sein lassen. Über weite Strecken darf das in in der weniger schönen Peripherie von Nottingham aufgewachsene Talent seiner Rotzigkeit ungeniert frönen, und das ist gut so. Ein bisschen aus der Art schlägt „Me and You“, das ist mir schon zu viel „American Recordings“ – mit so was hat der Junge noch ’n bisschen Zeit. In jedem Fall muss man den Hut vor der Scheibe ziehen, Bugg hat tatsächlich alle zwölf Songs selbst geschrieben. Mitunter steckt ein bisschen viel Amerika drin, aber das ist wohl nicht zu vermeiden, wenn man beim großen Zampano in Kaliforniern aufnehmen darf. Den gallagheresken Zorn, den das erste Album noch zum großen Teil ausmachte, den gibt’s hier auch noch, aber nicht mehr ganz so roh und kantig. Den ganz großen Oasis-Titel gibt’s dennoch, hier heißt er „A Song About Love“. Gut, von vorne bis hinten, irgendwie. Aber auch glatt, oder besser: kalkuliert. Da hat er dann wohl doch zugeschlagen, der gnadenlose Rubin-Professionalismus. Die Scheibe wird laufen, daran kann kaum ein Zweifel bestehen. Aber die ganz großen Titel sind dann doch nicht drauf auf Shangri La. Vielleicht lassen wir uns für Album Nummer drei dann doch ein bisschen mehr Zeit? Dass das Ding auf Vinyl kommen musste, war klar: Solcherlei Pseudo-Retro-Musik muss auf die schwarze Scheibe. Zudem klingt’s ordentlich, und für den Konsum im Auto liegt ein Download-Gutschein bei.

Fazit

Rubin macht Bugg – das hätte vielleicht erst ein paar Jahre später passieren sollen
Jake Bugg - Shangri La (Jake Bugg Records)


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