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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Rise Twain – Rise Twain (InsideOut Music)

Rise Twain – Rise Twain

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Michael Bruss
Michael Bruss

Uff. So was hört man auch nicht alle Tage – Rise Twain kommen quasi aus dem Nichts und spielen gerade mal so sämtliche alteingesessenen Bands glatt an die Wand.

Das Projekt von Brett William Kull (Produzent, Toningenieur und Mitglied von Echolyn, Grey Eye Glances und Francis Dunnery‘s New Progressives) und J.D. Beck (The Scenic Route, Beck-Fields, Autor & Dramatiker) lässt die Früchte vieler Jahre Erfahrung im Schreiben, Aufführen und Aufnehmen von Musik für ein beeindruckendes Debüt wachsen. Gerade das Progressive-Genre leidet ja (geradezu ironischerweise angesichts des Namens) seit geraumer Zeit an einer Art kreativer Stagnation. Von einigen Ausnahmen wie Lunatic Soul mal abgesehen existieren grob gesagt zwei Gruppen von Bands: Auf der einen Seite die oft verkopften Nachahmer der goldenen 1970er-Jahre und auf der anderen Schmalzkapellen, die Kitsch und Bombast über Substanz und Originalität stellen. Rise Twain nun machen, ähnlich wie Lunatic Soul, ihr eigenes Ding: Klar, es gibt Einsprengsel aus den progressiven 70ern, auch ein bissl Bombast hier und da fehlt nicht, und doch wandelt man insgesamt auf eher frischen und dabei gefälligen Wegen, kombiniert Alternative-Klänge und alle möglichen Stilelemente hinzu und lässt Songs mit sich dynamisch entwickelnden Strukturen zu. Ziemlich geil ist zum Beispiel „The Range“, das mit einer eingängigen Pianofigur startet, die sich mit überraschender Rhythmusarbeit und der variablen Stimme von J.D. Beck zu einer fast schon theatralischen Nummer voller Drehungen und Wendungen entwickelt.

Fazit

Äußerst facettenreiches, qualitativ überragendes Progressive-Album.
Rise Twain – Rise Twain (InsideOut Music)


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