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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Drenge – Strange Creatures (Infectious Music)

Drenge – Strange Creatures

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Michael Bruss
Michael Bruss

Endlich! Endlich ist da wieder eine Band, der ich die Frustration über den Zustand der Welt auch musikalisch abnehmen kann – Drenge haben (wie Ministry oder die frühen Rage Against The Machine) eine echte, ungefilterte „Attitude“, und davon eine ganze Menge. Dabei ist die musikalische Stilrichtung des britischen Trios gar nicht so einfach zu beschreiben: Da backen irgendwann in den 1980er-Jahren die Sex Pistols die Brötchen, New Order und die White Stripes schlagen die Sahne, Morrissey bringt den Kuchen zum Five-O‘Clock-Tea mit, und in „Prom Night“ geben sich sogar die seligen Morphine ein Stelldichein.

Doch Obacht: Von Abkupferei oder dem faulen Aufwärmen von bekannten Zutaten ist die britische Band weit entfernt. Drenge („etwas, das sich wie ein Geräusch anhört, das wir live spielen würden“) nehmen all diese Zutaten und kreieren daraus ein ganz neues, eigenes Erlebnis, dem weder Originalität, Abwechslung noch Qualität fehlen. Da stehen fast schon Industrial-artige Tracks wie der Opener „Bonfire of the City Boys“ neben punkigen Explosionen und anrührend-melancholischen Songs wie dem Titeltrack, der in seiner orchestralen Cinemaskopie in Teilen sogar an Biffy Clyros „Living Is a Problem Because Everything Dies“ erinnert. Immer jedoch durchbricht eine gewisse Endzeitstimmung auch diese positiveren Momente. Und dennoch bleibt nach dem mehrfachen Durchlaufen von „Strange Creatures“ kein schaler Geschmack im Mund zurück – denn so intensiv und nachhaltig hat schon lange keine Band mehr am Kostüm des Mainstreams gekratzt.

Fazit

Heißer Anwärter auf das Album des Jahres: Intensiver, abwechslungsreicher Postpunk mit Herz.
Drenge – Strange Creatures (Infectious Music)


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