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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Ron Carter – Foursight Stockholm Vol. 1 (IN + OUT Records)

Ron Carter – Foursight Stockholm Vol. 1

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Michael Bruss
Michael Bruss

Ron Carter begann erst im Alter von zehn Jahren – viele würden sagen, viel zu spät für eine große Karriere – nicht Bass, sondern Cello zu spielen. Erst nach einiger Zeit stieg er dann auf Bass um und lernte daneben noch Geige, Klarinette, Posaune und Tuba.

Er erwarb seinen Bachelor-Abschluss an der Eastman School of Music im Jahr 1959, und 1961 legte er seinen Master-Abschluss für das Studium des Kontrabass-Spiels an der Manhattan School of Music nach. In seinen ersten Jobs als Jazzmusiker spielte er zusammen mit Größen wie Jaki Byard und Chico Hamilton, und seine ersten Alben nahm er im Jahr 1960 mit Eric Dolphy, einem weiteren ehemaligen Mitglied der Hamilton- Gruppe, und Don Ellis auf. Das Besondere an Ron Carters Spielart ist ein recht harter Anschlag der Saiten, was dem akustischen Instrument ein ums andere Mal den Anstrich eines E-Bass verleiht. Präzise, punktgenau, kräftig – aber auch nicht zu kräftig, denn „Du darfst bei einer Liveaufnahme auf keinen Fall überdrehen“, wie er selbst sagt. Balance liegt ihm am Herzen, und das wird bei dieser Aufnahme – eine von inzwischen weit über 3.000, die sein Bassspiel beinhalten – mehr als deutlich. Denn bei aller Energie, die teilweise fast schon manisch wirkt („Joshua“), bleiben Struktur und Durchsichtigkeit des Spiels auch der Bandkollegen Jimmy Greene, Payton Crossley und Renee Rosnes oberste Maxime. Carter treibt den Rhythmus dabei ebenso konsequent wie er subtile Harmonik einbringt – selten war ein Bass so sehr als ordnendes Element identifizierbar.

Fazit

Ein Jazz-Lehrstück – immer hart an der Grenze des Machbaren, nie zu viel. Toller Klang.
Ron Carter – Foursight Stockholm Vol. 1 (IN + OUT Records)


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