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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Hayseed Dixie - Hair Down to My Grass (Hayseed Dixie Records)

Hayseed Dixie - Hair Down to My Grass

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Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich draufgekommen bin – aber sprechen Sie „Hayseed Dixie“ ein paar Mal in unterschiedlichen Betonungen aus, dann merken Sie auch, wo es herkommt. Auf die Band gestoßen bin ich bei Youtube – ein paar finstere Hinterwäldler mit Banjo und Waschbrett coverten da in einer Art Hochgeschwindigkeits-Bluegrass-Sound Klassiker von Motörhead und AC/DC (sic!).

Nun, die Band gibt es tatsächlich schon seit 15 Jahren und sie erfreut sich immer noch einer wachsenden Beliebtheit – sie bedienen sich ja auch hemmungslos der letzten 40 Jahre Musikgeschichte und sind dabei immer wieder für einen Lacher gut – immerhin. Mit dem neuesten Album „Hair Down to My Grass“ bewegen sie sich aber in einem zumindest in meinen Augen heiklen Terrain, fallen doch die ausgewählten Stücke fast alle in die Zeit meiner musikalischen Sozialisation – also in die 80er-Jahre, selten etwas später. Das geht herausragend gut bei „Eye of the Tiger“ bis überhaupt nicht bei Def Leppards schon damals unerträglichem „Pour Some Sugar on Me“ – nun ja. Hayseed Dixie ist auf diesem Album teilweise etwas der Humor ausgegangen – die deutsche Version von „Winds of Change“ sorgt wegen des recht wortgenau übersetzten Textes noch für etwas Schmunzeln ob seiner Holprigkeit, während „Summer of 69“ oder „We are the Road Crew“ eher abgearbeitet wirken. Rühmliche Ausnahme ist eine wirklich schöne Coverversion des eigentlich unantastbaren „Comfortably Numb“, die natürlich nicht witzig, sondern angemessen respektvoll daherkommt, wenn auch nicht ganz mit der beißenden Ironie eines Roger Waters.

Fazit

Für den, der es noch nicht kennt, eine witzige Angelegenheit, ansonsten bis auf das bemerkenswerte Pink-Floyd-Cover nicht die erste Wahl in der Diskografie von Hayseed Dixie
Hayseed Dixie - Hair Down to My Grass (Hayseed Dixie Records)


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