Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
173_19182_2
Topthema: Eine glatte Eins
Philips 55OLED804
Vor einem Jahr glänzte der Philips 55OLED803 mit hervorragender Bildqualität in unserem Test. Der Nachfolger 804 soll nun noch eine Schippe drauf legen. Wir haben nachgeschaut.
177_19483_2
Topthema: Kino im Wohnzimmer
BenQ TK850
Der neue TK850 verfügt über den beliebten Bildmodus „Sport“, soll darüberhinaus aber auch dem Spielfilm nach der Sportschau gerecht werden, in 4k und mit ordentlicher HDR-Performance, versteht sich. Nehmen wir die Spielfilm-Qualitäten des TK850 unter die Lupe.
182_0_3
Anzeige
Topthema: Heimisches Kinozimmer
Bequeme & bezahlbare Kino-Sofas
Die hochwertigen Sessel und Sofas von Sofanella schaffen ein gemütliches und bequemes Heimkinoerlebnis
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
hifitest.de Schallabsorber
Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.
Neu im Shop:
Schallabsorber "Art Edition" mit 15% Rabatt
offerbox_1538061257.png
>> Mehr erfahren

Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Charlotte Greve & Keisuke Matsuno - Wood River (Edition Longplay)

Charlotte Greve & Keisuke Matsuno - Wood River

11328
Ralf Henke

Labelgründer Rainer Haarmann scheint James Brown den Titel „Hardest Working Man in Show Business“ streitig machen zu wollen, denn kaum nachdem der letzte Ton von Alan Broadbents Release-Konzert für die LP „Just One Of Those Things“ verklungen ist (siehe Heft 1/2015), lässt Haarmann das nächste Album vom Stapel. In dem wunderschönen, von der Leipziger Künstlerin Julia Schmidt gestalteten Cover verbirgt sich das Debüt des Quartetts um Charlotte Greve & Keisuke Matsuno, das mit dem mystischen „Atmospheric Fluids“ den Zuhörer von Beginn an in seinen Bann zieht.

Die von Charlotte Greve erzeugten Saxofon-Klänge scheinen zunächst am Himmel zu schweben, bevor sie mit dem Bass von Simon Jermyn, den Drums von Tommy Crane und der von Keisuke Matsuno gespielten Gitarre auf den Boden zurückgeholt werden, wo sie in einer kraftvollen, rockig-erdigen Soundlandschaft kulminieren. Das anschließende Stück „Two“ folgt einem ähnlichen Muster und lässt durch Töne aufhorchen, die man weder einem speziellen Instrument noch dem Musiker zuordnen kann, der sie erzeugt. Das geradezu lieblich geblasene Saxofon auf „Crickets“ beendet eine ziemlich faszinierende A-Seite. Mit der stoischen Melodieführung von „Vall“ startet die B-Seite nicht minder kreativ, und das in New York beheimatete Quartett scheint einen unentdeckten Weg durch das Dickicht des Jazz gefunden zu haben, der bisher noch nicht beschritten wurde. Alles klingt irgendwie neu, aber dennoch vertraut, alles klingt kühl und erzeugt dennoch eine wohltuende Wärme – und aus dem Nichts erhebt Charlotte Greve ihre klare Stimme. Auch die restlichen drei Stücke halten die magische Spannung auf einem selten erreichten Level. Auf 500 Stück limitiert, mit Download-Code und wieder mit einer auf vier Exemplare limitierten „Unique-LP“ mit zwei weiteren Stücken.

Fazit

Mitreißend, fordernd, magisch – schon jetzt ein Favorit für das heißeste Jazz-Album 2015.
Charlotte Greve & Keisuke Matsuno - Wood River (Edition Longplay)


-

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren