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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Ralph Towner - Solstice (ECM Records)

Ralph Towner - Solstice

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Ralf Henke

Das 1976 mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnete Album vereint vier hervorragende Musiker, die sich der expressionistischen Kompositionen des großen Gitarristen Ralph Towner annehmen. Dieser war in der Jazzszene bereits durch seine Formation Oregon bekannt, als Solist ging er aber stets andere Wege.

Ralph Towner sitzt auf dem Stück „Drifting Petals“ auch am Piano, seine Mitspieler sind Jan Garbarek an Tenor- und Sopransaxofon sowie an der Flöte, Eberhard Weber ist an Bass und Cello zu hören, außerdem hat er das letzte Stück des Albums „Sand“ komponiert. Jon Christensen bedient das Schlagzeug und die Percussions. Die atmosphärische Dichte von Ralph Towners Kompositionen ist beeindruckend, wie sich selbst auf kurzen Stücken wie „Visitation“ zeigt. Jan Garbarek macht diesen Titel mit sagenhaftem Spiel auf dem Saxofon zu einer akustischen Wanderung durch einen dunklen Wald. Auch Stücke wie „Oceanus“ oder „Nimbus“ lassen das Kopfkino auf Hochtouren laufen. „Piscean Dance“ ist ein Titel, bei dem auch Jazzeinsteiger in erstes wohlwollendes Kopfnicken einsteigen werden. Das finale „Sand“ versetzt den Hörer dann in eine Wüste und gibt abermals zu erkennen, von welcher Güte die beteiligten Musiker sind. Besonders Jon Christensen lässt mit seiner Technik am Schlagzeug aufhorchen. „Solstice“ ist eine wunderbar organische Aufnahme, der man auf der Neuauflage mit viel Liebe zum Detail klangtechnisch ein Maximum abgerungen hat. Mit dem beiliegenden Downloadcode kann man das Meisterwerk auch digital genießen. Die Qualität des Albums und dessen Rezeption führten folgerichtig zwei Jahre später zu einer Fortsetzung. Mit gleicher Besetzung spielte Ralph Towner „Solstice/Sound and Shadows“ ein, das hoffentlich bald auch neu aufgelegt wird.

Fazit

Ein echter Meilenstein in der ECM-Historie und eine Zierde für jede LP-Sammlung.
Ralph Towner - Solstice (ECM Records)


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