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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Nik Bärtsch’s Ronin - Awase (ECM)

Nik Bärtsch’s Ronin - Awase

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Ralf Henke

Nik Bärtschs Kreativität beschränkt sich nicht nur auf seine einzigartige Musik, sondern fängt bereits bei der Namensgebung des Albums an und setzt sich in einem ganzheitlichen Ansatz fort, der mit minimalistischen Mitteln in der Lage ist, den Hörer fest an das Werk zu binden. „Awase“ ist ein Begriff aus der japanischen Kampfkunst, der sich mit „verschmelzen“ übersetzen lässt.

Gerne bedient sich Nik Bärtsch auf Konzerten der japanischen Schwertkunst, es ist also kein neuer Ansatz für ihn, denn dieser durchzieht sein Schaffen schon von Beginn an. „Verschmelzung“ kann man auch den Prozess nennen, mit dem das Quartett mit seinen Instrumenten einen Klangkörper von hoher Originalität bildet. Gemeinsam mit den Musikern Sha am Saxofon und der Bassklarinette, Thomy Jordi am Bass und Kasper Rast am Schlagzeug entführt Nik Bärtsch den Hörer abermals in seine musikalischen Sphären, die so ganz anders sind als die der meisten Musiker. Von Pianisten ist man ja gewöhnt, dass sie ihr Instrument in den Vordergrund stellen und mit Solos und melodischer Führung dominieren. Nicht so Nik Bärtsch! Sein sich über drei LP-Seiten erstreckendes Werk kommt ohne solche Spielarten aus, stattdessen wird aus Rhythmen und einzelnen Phrasen und Motiven, die sich häufig wiederholen, eine Atmosphäre erzeugt, die in dieser Form ein Alleinstellungsmerkmal hat und den Musiker als wahren Künstler ausweist. Die als „Modul“ mit nachfolgender Nummer betitelten Stücke haben aufgrund ihrer Länge von bis zu 18 Minuten genug Zeit, ihre hypnotische Wirkung zu entfalten, was nicht zuletzt an der typischen ECM-Klangcharakteristik liegt, die mit zur Wirkung beiträgt, die die Musik auf den Konsumenten ausübt.

Fazit

Abermals beweist Nik Bärtsch, dass bei ihm Kunst und Musik Hand in Hand gehen.
Nik Bärtsch’s Ronin - Awase (ECM)


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