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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Louis Sclavis – Characters on a Wall (ECM)

Louis Sclavis – Characters on a Wall

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Der der Aufnahme zugrunde liegende Hintergrund sind die Bilder des französischen Streetart-Künstlers Ernest Pignon-Ernest, denen sein Landsman Louis Sclavis bereits im Jahr 2002 mit dem Stück „Colleur de Nuit“ auf dem Album „Napoli’s Walls“ eine Hommage erwiesen hat. Die etwas verkopft klingende Erklärung von Louis Sclavis’ Inspiration für „Characters on a Wall“ ist die „Suche nach einer Dynamik, einer Bewegung, die einen Rhythmus, eine Emotion, ein Lied hervorbringt“.

Das Ergebnis dieser Suche ist in seiner Charakteristik nicht vergleichbar mit seiner Aufnahme von 2002. Zusammen mit Benjamin Moussay am Piano, Sarah Murcia am Kontrabass und Christophe Lavergne am Schlagzeug formt er acht Kostbarkeiten, die eher in kammermusikalischen Gefilden anzusiedeln sind. Die Klarinette und Bassklarinette von Louis Sclavis tönt rund, voll und weich und ist damit ideales Futter der typischen ECM-Klangästhetik. Damit lässt er die Bilder wirken, die Ernest Pignon-Ernest zum Beispiel auf eine Mauer gemalt hat, die das palästinensische Autonomiegebiet bei Ramallah von Israel trennt, wovon man sich durch die Cover-Abbildung einen Eindruck verschaffen kann. Weitere Beispiele seiner Kunst sind auf der Rückseite der LP-Hülle abgedruckt. Mit ruhigen, aber dennoch fordernden Klängen erzeugen Louis Sclavis und sein Trio eine weitere Facette an Inspirationen, die bei der Betrachtung der Bilder entstehen können. Das ist Jazz mit Tiefgang und Botschaft, dem man sich nur voll konzentriert hingeben sollte, ansonsten verfehlt er seine Wirkung. Der sich der Musik hingebende Genießer taucht tief hinein in die anspruchsvollen Klangwelten, für die Louis Sclavis seit einigen Jahrzehnten hoch angesehen wird. Ein betörendes und gehaltvolles Werk, das man sich in Ruhe erschließen sollte.

Fazit

Künstlerisch ganz weit vorne, klanglich auch.
Louis Sclavis – Characters on a Wall (ECM)


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