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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: New Model Army – Between Dog and Wolf (earMUSIC)

New Model Army – Between Dog and Wolf

8892
Holger Barske
Holger Barske

New Model Army? Echt? Die gibt‘s noch? Eine der ganz wenigen in den Achtzigern beheimateten Bands, die ich irgendwie ernst nehmen kann – oder zumindest konnte. Der Anfang von „Between Dog and Wolf“ hinterlässt zunächst einen zwiespältigen Eindruck: Zahm geht‘s los.

Justin Sullivan klingt ein wenig wie ein Schatten seiner selbst und ich brauche eine Weile um mir sicher zu sein, dass er‘s tatsächlich ist. Ah, jetzt ja: Bei „March in September“ erkennt man schon besser, wer hier am Werk ist. Der Zorn und die Dramatik des Meisterwerks „Thunder and Consolation“ von 1989 ist noch in weiter Ferne, aber es wächst: Bereits Track drei, „Seven Times“ zeigt den charismatischen Sänger in deutlich verbesserter Form. „Did You Make It Safe?“ beschließt Seite eins von vier in schon fast sakraler Manier – nicht schlecht. Ähnlich abwechslungsreich geht‘s weiter und ich bin überrascht, wieviel kreatives Potenzial 33 Jahre nach Gründung der Band Sullivan und seine Mannen noch zustande bringen. Zumal die Vorzeichen für die Produktion denkbar schlecht waren: Zahlreiche Schicksalsschläge, inklusive des Todes des langjährigen Managers der Band können die Arbeit nicht einfach gemacht haben. Der Albumtitel ist ein Ausdruck für die Zeit der Dämmerung und das passt hier ausgezeichnet: tendenziell düster, aber immer wieder von lichten Momenten durchflutet präsentiert sich das Werk. Den Sound bestimmt der massive Einsatz von Schlagzeugelementen, die zu ordentlichem Postpunk gehörenden Stromgitarren gibt‘s kaum. Der satte und differenzierte Schlagwerk-Sound tut der Sache klanglich gut, die vier Seiten der beiden schweren Scheiben haben mächtig Drive. Die Platten sind fertigungstechnisch absolut okay, Zubehör gibt‘s eher nicht.

Fazit

Sehr gutes Lebenszeichen einer absoluten Kultband
New Model Army – Between Dog and Wolf (earMUSIC)


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