Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
182_0_3
Anzeige
Topthema: Heimisches Kinozimmer
Bequeme & bezahlbare Kino-Sofas
Die hochwertigen Sessel und Sofas von Sofanella schaffen ein gemütliches und bequemes Heimkinoerlebnis
177_19483_2
Topthema: Kino im Wohnzimmer
BenQ TK850
Der neue TK850 verfügt über den beliebten Bildmodus „Sport“, soll darüberhinaus aber auch dem Spielfilm nach der Sportschau gerecht werden, in 4k und mit ordentlicher HDR-Performance, versteht sich. Nehmen wir die Spielfilm-Qualitäten des TK850 unter die Lupe.
173_19182_2
Topthema: Eine glatte Eins
Philips 55OLED804
Vor einem Jahr glänzte der Philips 55OLED803 mit hervorragender Bildqualität in unserem Test. Der Nachfolger 804 soll nun noch eine Schippe drauf legen. Wir haben nachgeschaut.
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
hifitest.de Schallabsorber
Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.
Neu im Shop:
Hifi Tassen, 4 neue Designs
offerbox_1541241416.png
>> Mehr erfahren

Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Sonate h-moll, Liebestraum, Valse oubliée, Gnomenreigen, Berceuse (Decca)

Komponist: Franz Liszt, Interpret: Clifford Curzon - Sonate h-moll, Liebestraum, Valse oubliée, Gnomenreigen, Berceuse

13378
Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Clifford Curzon gilt ja eher als selbstkritischer Mann der leisen Töne, im Auftreten wie musikalisch. Gerade in späteren Jahren wandte er sich immer mehr den kleineren Formen zu, in denen er vor allem werkdienlich spielen wollte und nicht sich selbst als großen Virtuosen inszenierte.

1963, also im Alter von immerhin schon 56 Jahren, hat er sich dennoch einem der virtuosesten Schlachtschiffe der gesamten Klavierliteratur diesseits der großen Klavierkonzerte der Romantik gestellt: Franz Liszts h-moll-Sonate. Der Komponist gilt ja gemeinhin neben Paganini als der „Erfinder“ des romantischen Virtuosen – des Interpreten, dessen Können sogar das gespielte Werk in den Schatten stellt und der sich mithilfe der Musik als einzigartiges Individuum darstellt. Die beiden Ansätze widersprechen sich zutiefst? Ja, stimmt – aber keine Sorge: Curzon hat genug Respekt vor der Komposition, um ihre technische Brillanz  und  emotionale  Tiefe  auszuloten.  Insofern  entspricht  er  den  Vorstellungen  Liszts  auf  der  einen  Seite  voll  und  ganz  –  auf der anderen Seite verleiht er der h-moll-Sonate einen ganz eigenen Ton. Während viele, vor allem jüngere Pianisten, von einem zum nächsten dramatischen Höhepunkt hasten, verleiht Curzons innigeres Spiel dem Werk einen viel größeren inneren Zusammenhalt. Dabei entfällt vielleicht das gewohnte, etwas schroffe Kontrastprogramm, das Werk in sich wirkt aber geschlossener, sozusagen klassischer. Dabei hilft es auch, dass Curzon das an sich einsätzige  Werk  wie  eine  dreisätzige  Sonate  im früheren Stil aufführt und neben dem Virtuosen auch  den  in  der  großen  Tradition  schreibenden  Komponisten Liszt sprechen lässt. Das Programm der zweite Seite ist dann eher eine Art Zugabenreigen: Der Liebestraum sei hier nur als prominentes Beispiel genannt, während im weiteren Verlauf auch unbekanntere Stücke zu ihrem Recht kommen. Die Neuausgabe der Decca-Platte klingt sehr gut und ist technisch einwandfrei gepresst.

Fazit

Faszinierende Interpretation von Liszts h-moll-Sonate, souveränes Restprogramm.
Sonate h-moll, Liebestraum, Valse oubliée, Gnomenreigen, Berceuse (Decca)


-

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren