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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Green Desert Tree – Progressive Worlds (Clostidium Records)

Green Desert Tree – Progressive Worlds

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Holger Barske
Holger Barske

Clostidium Records ist eines dieser kleinen Labels, das es immer wieder schafft, interessante Acts von den Rändern der Rockmusiksparte einzusammeln und ein wenig ans Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Die Berliner Band Green Desert Tree ist so ein Fall.

Wer angesichts des Bandnamens staubigen Wüstenrock erwartet, der irrt: Progressive Worlds ist ein vielschichtiges Konzeptalbum, bei dem Keyboards ebenso wichtig sind wie Stromgitarren. Das gut zehnminütige Titelstück zum Beispiel ist eine tief in den Siebzigern verwurzelte progressive Komposition in der Tradition von Emerson, Lake and Palmer, auch ein bisschen Supertramp scheint hier und da durch. Garantiert nicht tanz-, aber sehr anhörbar. Davor gibt es einen kurzen elektronischen Prolog, der sich gut ein einem John-Carpenter- Film von 1980 gemacht hätte. Die erste Seite beschließt „Clear up Your Mind“, was schon fast ein bisschen zu schön und episch geraten ist. Sänger Timo hat´s aber so fest im Griff, dass es nicht kitschig wird. Bei „Cure of Change“ wird´s gar ein wenig Steely-Dan-esk, die Berliner bewegen sich tatsächlich auch in diesem Fahrwasser ziemlich souverän. Das Album entwickelt sich spannungsreich und gekonnt um einen zentralen roten Faden herum, wie seine Vorbilder will es am Stück gehört werden. Auch klanglich gefällt´s mir ziemlich gut, allerdings mit einer Ausnahme: Es gibt keinen Bass. So gar nicht. Unter 200 Hertz oder so ist nichts mehr da, was ein wenig schade ist. Ansonsten aber sind die komplexen Arrangements sehr transparent eingefangen und machen richtig Laune. 150 Glücklichen winkt das Doppelalbum als grau marmorierte Sonderausgabe, dazu gibt´s außerdem ein A2-Poster und einen Downloadcode.

Fazit

Komplexes und spannendes Prog-Album aus Berlin
Green Desert Tree – Progressive Worlds (Clostidium Records)


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