Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
186_19805_2
Topthema: Verführerisch
Bowers & Wilkins 705 Signature
Wir haben den neuen Regallautsprecher 705 Signature auf den Prüfstand gestellt.
187_19803_2
Topthema: Schwere Geschütze
Goya Acoustics Moajaza
Der internationale High End Markt ist kein leichtes Betätigungsfeld für einen Hersteller. Goya Acoustics möchte trotzdem genau hier einsteigen und scheut dabei keine Anstrengungen.
182_0_3
Anzeige
Topthema: Heimisches Kinozimmer
Bequeme & bezahlbare Kino-Sofas
Die hochwertigen Sessel und Sofas von Sofanella schaffen ein gemütliches und bequemes Heimkinoerlebnis
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
hifitest.de Schallabsorber
Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.
Neu im Shop:
Raumakustik, Schallabsorber: 15% Rabatt
offerbox_1549720204.jpg
>> Mehr erfahren

Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: The Pretenders – Hate For Sale (BMG)

The Pretenders – Hate For Sale

19676
Holger Barske
Holger Barske

Tatsächlich habe ich ja immer ein bisschen Angst, wenn sowas passiert. Also wenn eine der Granden meiner Jugend heutzutage ein neues Album herausbringt.

In viel zu vielen Fällen ist das Resultat davon ein ziemlich gründliche Selbstdemontage und der geneigte Hörer fragt sich, ob das jetzt hat sein müssen. Chrissie Hynde, von jeher Aushängeschild und Chef im Ring bei den Pretenders, wird nun auch im nächsten Jahr 70 und da darf man schon mal gespannt auf das sein, was die Dame musikalisch zu bieten hat – zumal „Hate For Sale“ das erste Pretenders-Album seit 18 Jahren ist. Erstaunlicherweise geht‘s los mit knochentrockenem Punk los: Der Titeltrack entpuppt sich ruckzuck als sehr typische Spätzsiebzigernummer im klassischen Pretenders-Outfit. Danach wird‘s erst einmal – sagen wir mal: weniger wichtig. „The Buzz“ ist eine routinierte Country-Pop-Schrammelballade, die sicher nicht schlecht ist, aber eben auch nicht viel Eindruck hinterlässt. „Lightning Man“ geht besser, da gibt‘s wenigstens Reggae im Hintergrund, allerdings auch von der gezuckerten Sorte. Okay, es ist halt eine Major-Produktion. „Turf Accountant Daddy“ hat wieder ein bisschen mehr Vintage-Flair und geriet ein bisschen krachiger – geht in Ordnung. Seite eins endet mit der unvermeidlichen Ballade „You Can‘t Hurt A Fool“, die immerhin ein erfreuliches Maß von stimmlicher Leistungsfähigkeit bei Frau Hynde erkennen lässt. Auf Seite zwei ändert sich das Bild nicht mehr wesentlich. Ein paar schöne Retro-Nummern wechseln sich mit mit Sachen wir dem Tom-Pettyesken „Maybe Heart Is In N.Y.C.“ und dem Stampfer „Junkie Walk“ ab. Der Sound des Ganzen ist nicht brillant, geht aber in Ordnung: ein bisschen dreckig, passend zur Musik. Die Platte am reichlich schmutzig aus dem Innencover mit Texten, aber das kennen wir ja schon. Die Vinylqualität ist in Ordnung, Extras gibt‘s sonst keine.

Fazit

Eine vertane Chance auf eine Überraschung
The Pretenders – Hate For Sale (BMG)


-

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren