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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Kenny Burrell – Midnight Blue (Blue Note)

Kenny Burrell – Midnight Blue

8350
Ralf Henke

Wenn man eingefleischte Kenny-Burrell-Fans nach einer Plattenempfehlung fragt, wird man von den allermeisten zu hören bekommen, dass „Midnight Blue“ auf jeden Fall zu denen gehört, die in keiner ernsthaften Jazz-Sammlung fehlen darf, was angesichts eines ca. 100 Veröffentlichungen umfassenden Gesamtwerks ja schon mal eine Ansage ist.

Kurz nachdem man den Tonarm abgesenkt hat, hört man die Bestätigung für diese Empfehlung und gibt sich ganz den einschmeichelnden Klängen hin, die Kenny Burrell im Jahre 1963 aus seiner Gitarre herausgestreichelt hat. Die Quintett-Gestaltung liest sich zunächst ungewöhnlich, denn auf ein Piano wurde hier zugunsten einer relaxteren Stimmung verzichtet, lediglich das Tenorsaxofon von Stanley Turrentine darf auf der Melodie-Ebene mitmischen; die Rhythmusfraktion wird von Major Holley Jr. (Bass), Bill English (Schlagzeug) und Ray Barretto (Conga) gebildet. Zusammen bieten sie sieben herrliche Glücksmomente, von denen sechs von Kenny Burrell selbst komponiert wurden; die einzige Ausnahme davon ist seine Interpretation von „Gee Baby Ain‘t I Good to You“. Spannende Unterhaltung ist auch durch die Tatsache garantiert, dass er mal solo agiert, wie auf „Soul Lament“, dann nur mit Bass und Schlagzeug, und manchmal taucht dann unvermittelt das Saxofon auf und lässt wohlige Schauer den Rücken herunterlaufen. Diese Mischung ergibt ein Musikvergnügen, dessen man niemals überdrüssig wird, egal wie oft man die Platte auch wendet. Einziger Wermutstropfen ist das überdurchschnittliche Grundrauschen, das an den ruhigen Passagen – und davon gibt es einige – zu vernehmen ist; der Klang insgesamt ist aber hervorragend.

Fazit

Ideale Platte, um das Wohnzimmer in einen intimen Jazz-Club zu verwandeln.
Kenny Burrell – Midnight Blue (Blue Note)


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