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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Kandace Springs Indigo (Blue Note)

Kandace Springs Indigo

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Ralf Henke

Kandace Springs gehört zu den in jeder Hinsicht heißesten Interpretinnen der neuen Generation, die Soul und Jazz auf geradezu sinnliche Art und Weise ineinanderfließen lassen und dabei sowohl mit ihrer Stimme als auch mit ihren Fähigkeiten als Komponistin und Pianistin nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Nach der ihren Namen tragenden EP aus dem Jahr 2014 und ihrem Werk „Soul Eyes“ von 2016 liegt nun ihr drittes Album „Indigo“ vor, mit dem sie an vielen Stellen eine feinperlige Gänsehaut erzeugen kann.

Blue Note tat gut daran, sich eine der letzten Künstlerinnen, die vom legendären Prince protegiert wurden, zu sichern. Kandace Springs Stimme ist eine außergewöhnliche Kombination aus kehliger, zerbrechlicher Zartheit und kraftvoll feinem Reibeisen, die unter Umgehung sämtlicher Barrieren ungehindert zum Gefühlszentrum des Hörers hervordringt und dort ihre Botschaft abliefert. Die elf Songs des Albums (dazu zwei Zwischenspiele) haben eine große Bandbreite und bestehen überwiegend aus selbstkomponiertem Material. Besonders tritt ihr Talent jedoch bei Remakes von Songs der Extraklasse, wie „People Make the World Go ‘Round“ oder „The First Time Ever I Saw Your Face“, hervor. Dort liefert sie dermaßen ab, dass man seinen Ohren nicht traut. Das Gefühl, das sie insbesondere bei letztgenanntem Stück transportiert, ist absolut überwältigend. Auf „Unsophisticated“ kombiniert sie ihr einzigartiges Talent mit einer der letzten Darbietungen des leider verstorbenen Trompeters Roy Hargrove und erschafft damit einen modernen Jazzklassiker. Beim ersten Durchlauf erscheint „Indigo“ etwas sperriger zu sein als der soulige Vorgänger, aber es dauert nicht lange und man kann gar nicht mehr aufhören, sich diese Wahnsinnsscheibe mit stetig erhöhtem Lautstärkepegel zu genehmigen.

Fazit

Diese Frau ist ein Geschenk an die Musikwelt.
Kandace Springs Indigo (Blue Note)


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