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Kategorie: Schallplatte
20.10.2015

Musikrezension: Led Zeppelin I, II, III (Atlantic Records)

Led Zeppelin I, II, III

10029

Eine im wahrsten Sinne des Wortes dicke Überraschung gibt es beim Öffnen des remasterten ersten Albums von Led Zeppelin: Nanu, ein 45er- Umschnitt des Album auf drei Platten? Nein, die erste Scheibe entspricht dem originalen „Led Zeppelin I“ von 1969, während es als „kleine“ Draufgabe ein komplettes, bisher unveröffentlichtes Konzert aus demselben Jahr im Pariser Olympia gibt. Das ist doch mal eine erfreuliche Geschichte.

Weniger erfreulich ist die bisherige Story der Versuche, Led-Zeppelin-Alben neu zu veröffentlichen, klangen doch die Reissues allesamt ziemlich unerfreulich, vor allem die auf digitalen Tonträgern. Und auch die ersten Probestücke, die uns vorab von Atlantic Records erreichten, gaben wenig Anlass zu großen Hoffnungen. Gespielt auf einer großen Linn-Referenz-Anlage klangen die von Jimmy Page persönlich beaufsichtigten Neufassungen teilweise wirklich grausig – an der fantastischen Hardware hat´s sicher nicht gelegen. Ich denke, man muss sich einfach langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass gerade bei Led Zeppelin teilweise recht wenig Wert auf die Aufnahmetechnik gelegt wurde – große Teile der Alben wurden ja teilweise unter Proberaumbedingungen und sehr spontan eingespielt. Dennoch muss ich sagen, dass die mir jetzt vorliegende Vinylversion etwas besser klingt als ich die hoch auflösenden Digitalmasters in Erinnerung habe – es kann also durchaus sein, dass es der Musikgott wieder einmal gnädig meint mit den Analoghörern und ihnen das gelungenere Master schenkt. Wunder sollte man trotzdem nicht erwarten, bei den ersten Alben geht es ja auch um rohe und ungezügelte Leidenschaft (man kann auch sagen: Sex), die irgendwie in Musik umgeformt wurde. Man kann schön die Entwicklung der Band von einer etwas ungehobelten Bluesrock-Combo bis hin zu den Pionieren des Heavy Rock nachvollziehen. Dazu gibt es noch eine Menge Bonusmaterial, das zumindest bei den Leuten, die die Platten schon besitzen, mehr Begehrlichkeiten wecken dürfte: Beim ersten Album das erwähnte Livekonzert, bei den beiden nächsten Alben noch je eine weitere Platte voll mit unveröffentlichten Songs aus dem Aufnahmezeitraum und Alternativversionen der Songs vom Album. Die Pressqualität ist voll in Ordnung, die Ausstattung mehr als reichhaltig – nur vom Klang sollte man sich halt keine Wunderdinge erwarten.

Fazit

Überkomplette Reissues mit reichlich Bonusmaterial, das den Kauf eher lohnt als die Klangqualität.
Led Zeppelin I, II, III (Atlantic Records)


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