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Kategorie: Röhrenverstärker
20.10.2015

Einzeltest: Unison Simply Italy

Runde zwei

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Holger Barske
Holger Barske

Niedliche kleine Röhrenverstärker sind immer interessant – auch zu Beginn des Sommers. Deshalb beschäftigen wir uns hier mit einem renovierten Klassikers des GenresNein, den hab ich nicht vergessen – wie könnte ich auch.

Ich kann mich gut daran erinnern, irgendwann 2013 staunend vor dem niedlichen Unison Simply Italy gesessen und mich von einem Paar riesiger Selbstbaulautsprecher mit 16-Zoll-Bass und einem Breitbänder- Line-Array für Mitten und Höhen habe gnadenlos verprügeln lassen. Das war eine dieser Kombis, die nachhaltig Wirkung bei mir gezeigt hatte, und so war ich auch sehr erfreut, als man mir eine überarbeitete Version des Simply Italy zum Test anbot. Warum das Update? Zunächst einmal, um ein wenig mit der Zeit zu gehen, der Neue besitzt nämlich einen USB-Eingang für digitales Signalgut. Ich persönlich brauche das an einem Röhrenverstärker nicht so dringend, sehe aber ein, dass wir hier in einer Preisklasse spielen (2.000 Euro), in der sich auch „normale“ Menschen mal tummel, und die wollen vielleicht auch einfach mal ihr Notebook an die Stereoanlage stöpseln. Und dann hatte sich da wohl auch noch ein Zuverlässigkeitsproblem in die Serie geschlichen, das zu erhöhtem Konsum von Endröhren geführt hatte, das es konstruktiv abzustellen galt. Der bildhübsche kleine Italiener ist nach wie vor ein waschechter Single-Ended- Verstärker, bei dem eine Pentode vom Typ EL34 zum Eintaktbetrieb gebeten wird. Unison bietet dabei zwei Betriebsarten an, zwischen denen man per Kippschalter wählen kann: waschechter Triodenbetrieb oder Ultralinearbetrieb mit genau dosierter Gegenkopplung von der Primärseite des Ausgangsübertragers aus. Im letzteren Fall leistet der Verstärker echte siebeneinhalb Watt, was für diese Röhre auch das absolute Maximum des Sinnvollen darstellt. Damals steckten Tung-Sol-Typen in den Sockeln, heute sind´s Unison-gelabelte Typen, die in Russland gefertigt werden. Satte 15 Kilogramm wiegt der niedliche Amp mit der hübschen zweifarbigen Holzfront, daran sind größere Mengen Eisen nicht ganz unschuldig. Unter dem Bodenblech erweist sich ein ordentlicher Ringkerntrafo als Mitschuldiger, unter dem Abdeckblech werkeln zwei ebenfalls potente Ausgangsübertrager. Die Audioschaltung bevölkert die große Hauptplatine, ihr zur Seite stehen zwei kleinere Module. Direkt an der Rückwand sitzt der USB-D/A-Wandler, auf dem sich ein Chip vom Typ ESS9010 verdingt. Das ist ein Guter, der kann bis 32 Bit und 384 Kilohertz. Und DSD mit doppelter Datenrate. Wie viel davon über den USB-Anschluss erreichbar ist – sehen´s Sie´s mir nach, ich hab´s nicht ausprobiert. Die Unterschiede zwischen der neuen Version und dem Ur-Simply-Italy sind sind nicht gewaltig, die Hauptplatine scheint noch die gleiche zu sein, lediglich bei der Bestückung sind ein paar Änderungen zu verzeichnen.
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Preis: um 2000 Euro

Unison Simply Italy


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