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Kategorie: Röhrenverstärker
20.10.2015

Einzeltest: Tsakiridis Hermes

Olympische Klänge

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Der hat noch gefehlt. Ja, das meine ich ernst: Die EL84 ist schon seit langer Zeit eine meiner Lieblingsröhren, auch wenn sie im Konzert der Arrivierten immer ein bisschen „die Kleine“ ist.

Dann muss man eben ein paar mehr davon nehmen, dann klappt es auch mit der Leistung.Audioplan, alias Thomas Kühn, vertritt neben Jadis mit Tsakiridis eine inzwischen auch sehr erfolgreiche und gut beleumundete Röhrenverstärkermarke. Tsakiridis ist bereits seit gut 30 Jahren in Sachen Röhrenverstärker tätig, die Marke gibt es seit 1987 in Athen, wobei Dr. Tsakiridis zuerst für seinen audiophilen Freundeskreises Geräte modifiziert und gebaut hat. Erst nach Schaffung eines gewissen Renommees und der damit verbundenen Nachfrage hat man den Schritt gewagt, sich dem Markt zu stellen und eine erst landesweite Vermarktung einzurichten. Griechenland ist ja seit Jahrzehnten eine HiFi-verrückte Nation – und so führte der Erfolg schließlich in eine internationale Vertriebsstruktur. Kommen wir aber zum eigentlich Spannenden. Der Hermes geisterte ja schon auf diversen Bildern von Messen durchs Netz, aber so richtig greifbar war er eine ganze Weile lang noch nicht, bis er schließlich auch hierzulande vorgestellt wurde. Der Hermes ist natürlich keine Raketentechnik, sondern ein traditioneller Stereo-Vollverstärker mit je zwei Paar EL84 pro Kanal in paralleler Push-Pull-Anordnung in der Endstufe (PPP). Die nominelle Leistung liegt damit bei knapp 30 Watt pro Kanal, die wir in unserem Messlabor feststellen können.
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Wo wir gerade bei Messungen sind: Auch alle anderen technischen Daten können sich sehen lassen – Taskiridis sieht sich hier nicht als Klangkünstler, sondern als jemand, der eben mit Röhren Verstärker baut, sich dabei aber mit allen anderen Herstellern in Sachen technische Daten messen will. Im Inneren des Tsakiridis geht es aufgeräumt zu. Die Schaltung ist auf einer Platine untergebracht: klar, zu einem Preis von 1.500 Euro und Komplettfertigung in der EU kann man keine Punkt-zu-Punkt- Verdrahtung erwarten. Immerhin sind die einzelnen Baugruppen definiert, bei denen die Signal- und die Versorgungswege sauber getrennt werden. Die Bauteilequalität ist wirklich gut, man legt Wert auf niedrige Toleranzen und im Signalweg liegen ausschließlich Folienkondensatoren. Die Röhren stecken in sehr soliden Porzellansockeln und davon gibt es eine Menge. Neben den 8 Endröhren sorgen noch insgesamt drei Doppeltrioden für die Vorverstärkung und die Phasenumkehr vor der Endstufe. Eine Sparmaßnahme, die den Preis so attraktiv hält, wurde durch geschicktes Finish zu einem optischen Highlight des Geräts: Man hat den Trafos keine großen Abdeckhauben spendiert, sondern die kleinen Deckel einfach grau gepulvert. Das gibt dem Hermes einen durchaus technischen Look, den ich aber für ausgesprochen attraktiv halte. Die Front selbst ist wie der Rest des Geräts matt gepulvert – hier aber dunkel.
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Preis: um 1650 Euro

Tsakiridis Hermes


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