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Kategorie: Röhrenverstärker
20.10.2015

Systemtest: Rogue Audio Ninety Nine, Rogue Audio Stereo 90 - Seite 4 / 5

Blattgefedert

Holger Barske
Holger Barske

Alternativ kann man sich für Ultralinearbetrieb entscheiden, bei dem durch eine spezielle Gegenkopplung mehr Leistung bei immer noch niedrigen Verzerrungen möglich ist. Das Umschalten zwischen beiden Modi geht sogar im Spielbetrieb, es knackst nur ein wenig aus den Lautsprechern.

Ansonsten gibt‘s an der Endstufe außer dem zentralen Netzschalter nicht viel zu bedienen. Wenn wir schon 70 Watt pro Kanal zur Verfügung haben, dann lassen wir ruhig mal jede Sorgfalt bei der Lautsprecherauswahl sausen und hängen unseren geliebten Zweiwegerich „Nada“ an die Lautsprecherklemmen; die geschlossene Kompaktbox mit rund 86 Dezibel Wirkungsgrad sollte ganz schnell zeigen, ob die „Stereo 90“ auch „normal“ kann. Tut sie. völlig ohne Probleme. Und angenehmerweise auch ohne jede Form von dicken Backen im Bass- und Grundtonbereich. Tonal auf der unauffälligen Seite, dynamisch knackig, und mit ordentlicher Übersicht tönen Verstärker und Box äußerst zufriedenstellend miteinander. Wir lauschen Mumford & Sons‘ frisch Grammy-prämiertem Album „Babel“ und erfreuen uns an der inbrünstigen und intensiven Diktion. Das ist es, was einen Röhrenverstärker ausmachen sollte, und nicht „Gnade“ beim Kaschieren irgendwelcher Unzulänglichkeiten. Keine Frage, der Stimmbereich ist eine Paradedisziplin der Kombi: Marcus Mumford singt „Holland Road“ wirklich zum Heulen schön. Für das Auflösungsvermögen der Kombi spricht übrigens der Umstand, dass mir hier zum ersten Mal die Vorechos der Platte unangenehm auffielen. Beschäftigen wir uns mal mit dem Betriebsartenwahlschalter: Ultralinear- oder Triodenbetrieb, das ist hier die Frage. Und zwar keine, die so ganz leicht zu beantworten ist. Triode klingt schöner, kuscheliger und „röhriger“. Mir gefällt der Ultralinearbetrieb letztlich besser; er zeichnet den größeren Raum, wirkt geradliniger und löst wohl auch ein wenig besser auf. Von akustischer Härte ist der Verstärker auch so weit entfernt. Das Bild ändert sich ein wenig, wenn ein Lautsprecher mit deutlich mehr Wirkungsgrad zum Zuge kommt. Wir haben da noch unser rückgeladenes „DeltaHorn“ mit immerhin 94 Dezibel Wirkungsgrad im Hörraum stehen, und damit gehen die Uhren etwas anders – hier muss es der Triodenbetrieb sein. Im Ultralinearmodus rumpelt der Klang ein wenig zu viel, Im Grundton wird‘s zu dick und polterig, der Hochtonbereich klingt leicht strähnig. Schalter auf der Endstufenrückseite nach unten – alles gut. Der Hochton atmet frei und luftig, der Grundton übt sich in Disziplin, das Setup schäumt über vor Spielfreude. Das macht‘s übrigens auch besser als an einer zum Vergleich herangezogenen Single-Ended-Endstufe mit einer 2A3 im Ausgang.
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04/2013 - Holger Barske

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